22.01.2018

Torhüter der Region: Marcel Gimpel (SV Steinbach II)

Ungefährliche Torabschlüsse die gefährlich aussehen

Marcel Gimpel. Foto: Charlie Rolff

Auch in diesem Jahr nutzen wir die Winterpause, um unseren Lesern Spieler aus der Region vorzustellen. Diesmal sind aber keine Kapitäne oder Spielführerinnen an der Reihe, sondern Torhüter. Wir stellen euch ab sofort jeden Tag die Keeper vor, die von Hessenliga bis KOL in ihrem Team bislang am häufigsten in dieser Saison zum Einsatz gekommen sind. Heute ist Marcel Gimpel vom Nord-Kreisoberligisten SV Steinbach II an der Reihe.

Name: Marcel Gimpel

Spitzname: gibt keinen

Geburtsdatum: 26.12.1989

Im verein seit : Juli 2016

Bisherige Vereine:
- FSV Ulstertal Geisa
- TSV Ausbach
- SV Borsch
- SV Kali Unterbreizbach

Familienstand: ledig (1. Kind)

Mein Lieblingsverein: RB Leipzig

Das verrückteste Spiel meiner Karriere war: Als wir in der A Jugend Thüringenliga mit Geisa in Rudolstadt aus einem 0-5 noch ein 7-5 machten.

Mein bester Feind am Fußballplatz: Der gegnerische Stürmer und ab und zu meine eigenen Abwehrspieler (lach)

Das wollte ich meinem ehemaligen Mitspieler Martin Morgner schon immer mal sagen: Du bist ein genialer Stürmer, aber deine Torabschlüsse im Training waren nie gefährlich, auch wenn du das immer gedacht hast. Ich habe sie nur gefährlich aussehen lassen.

Die schönsten Grätschen bekommt in unserer Mannschaft Paul Mörmel hin, weil er mit vollem Engagement und Leidenschaft in die Zweikämpfe geht und meistens noch einen Freistoß für sich rausholen will.

Ich bin im Tor, weil sich in der D-Jugend der etatmäßige Torhüter verletzte und seitdem wurde ich nicht mehr rausgelassen.

Das Gegentor ist bei mir hängengeblieben: Als auf dem Kunstrasen-Platz in Schmalkalden der Ball zentral auf mich zu kam und kurz bevor ich ihn aufnehmen wollte der Ball aufsetzte und in eine Ecke sprang.

Dieses Tor hätte ich verhindern können: Beim Spiel der 2. Mannschaft in Meckbach kam ich aus dem Tor und der Ball sprang mir gegen die Hüfte und von dort zum Gegenspieler, der dann leichtes Spiel hatte, den Ball ins Tor zu schießen

Auf dem Trainingsplatz kommt regelmäßig die Hünfelder Fraktion zumindest freitags als Letztes und hat folgende Ausrede parat: Ich musste länger arbeiten, Inventur, Schlüssel vergessen oder mussten noch Brötchen holen (lach)

Das wollte ich meinem ehemaligen Trainer Olaf Gabriel schon immer mal sagen: Danke für die geniale Zeit. Deine Trainingsmethoden waren immer geil, auch wenn du ein sehr schlechter Verlierer bist.

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ein Hund.

Torhüter sind verrückt, weil sie sich trotz Regenwetter und schlechter Platzverhältnisse immer wieder in der Matsch werfen, um dem Ball zu halten und bei jeden Gegentor die Blicke der eigenen Mitspieler ertragen müssen.

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