25.01.2018

Torhüter der Region - Tizian Göbel (TSV Rothemann)

Der "Titanosaurus" berichtet von einer unglaublichen Zuschauerzahl

Tizian Göbel. Foto: Charlie Rolff

Auch in diesem Jahr nutzen wir die Winterpause, um unseren Lesern Spieler aus der Region vorzustellen. Diesmal sind aber keine Kapitäne oder Spielführerinnen an der Reihe, sondern Torhüter. Wir stellen euch ab sofort jeden Tag die Keeper vor, die von Hessenliga bis KOL in ihrem Team bislang am häufigsten in dieser Saison zum Einsatz gekommen sind. Heute ist Tizian Göbel vom Gruppenligisten TSV Rothemann an der Reihe.

Name: Tizian Göbel

Geburtsdatum: 17.05.1996

Im Verein seit: 2017

Bisherige Vereine: SV Steinbach, SG Bronnzell, Dynamo Dresden, JFV Viktoria Fulda

Mein Lieblingsverein: Arsenal London

Das verrückteste Spiel meiner Karriere war: Das Aufstiegsspiel zur Bundesliga mit der Bronnzeller B-Jugend: Bei den Ecken des Gegners verschwand der jeweilige Schütze durch seinen Anlauf in der unglaublichen Zuschauermenge und ich konnte ihn erst wieder sehen, als der Ball bereits auf mich zuflog.

Mein bester Feind am Fußballplatz sind die selbstgebauten Trainingsutensilien unseres Torwarttrainers Bernhard „Burkhard“ Brähler.

Das wollte ich meinen ehemaligen Mitspielern Chris Sternstein und Max Füg schon immer mal sagen: Achtung, Beine zu!

Die schönsten Grätschen bekomme in unserer Mannschaft eindeutig ich hin, weil der Trainingsplatz da Bände spricht.

Ich bin im Tor, weil es ja irgendjemand machen musste.

Das Gegentor ist bei mir hängengeblieben: In der D-Jugend (damals noch Großfeld) überwand mich Marian Weber von der Mittellinie. Trotz Strecken und Recken schlug der Ball zentral über mir ein.

Dieses Tor hätte ich verhindern können: Leider zu viele.

Auf den Trainingsplatz kommt regelmäßig Dejan Zvekic als Letzter – und hat dann folgende Ausrede parat: Meist folgt ein schlichtes „Sorry, Jungs.“

Das wollte ich meinen ehemaligen Trainern Wolfgang Dittrich und Markus Pflanz schon immer mal sagen: Der Montagabend mit all euren lustigen Sprüchen und dem ganzen Spaß, den wir dadurch hatten, bleibt stets in sehr guter Erinnerung.

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ein Titanosaurus.

Torhüter sind verrückt, weil sie sich jeden Sonntag freiwillig zwischen die Pfosten stellen.

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