02.06.2019

Uebelacker sorgt für ausgeglichene Verhältnisse

Relegation zur KOL Süd: Löschenrod steigt ab

Sebastian Ebert (rechts) und die Spvgg. Bimbach setzten sich gegen Maximilian Heitz' Löschenroder durch. Foto: Julian Belz

Die Spvgg. Bimbach hat sich durch den 4:1 (1:1)-Erfolg gegen die SG Löschenrod vor dem abschließenden Spiel der Relegation zur Kreisoberliga Süd in eine gute Ausgangslage gebracht. Am Mittwoch (19 Uhr) empfängt der Vertreter der A-Liga Fulda/Lauterbach den SV Niederzell zum großen Showdown. Auch die Niederzeller hatten ihre erste Partie mit 4:1 gewonnen. Löschenrod steht derweil als Absteiger fest.

Mit seinem Treffer zum 4:1 vier Minuten vor Schluss sorgte Lukas Uebelacker dafür, dass Bimbach und Niederzell mit der exakt gleichen Ausgangslage in die abschließende Partie gegen. Mario Martinez legte für Marcel Martinez auf. Dessen Schuss wurde geblockt und das Leder landete vor den Füßen von Uebelacker, der durch die Beine von Löschenrods Keeper Maximilian Heitz traf. Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start und gingen nicht unverdient durch David Roth in Führung, der eine Flanke von Fabian Laube direkt nahm. Zuvor hatte der Youngster bereits Pech bei einem Pfostenschuss. „Die ersten 20 Minuten waren wir sehr nervös. Die Trinkpause hat uns gut getan“, analysierte Bimbachs Trainer Robert Lazarevski.

Denn in der Folge kämpfte sich die Spielvereinigung zurück ins Spiel. Nach einer guten halben Stunde köpfte Stefan Kümmel eine Freistoßflanke von Marcel Martinez zum Ausgleich in die Maschen und nur eine Minute später klärte Heitz in höchster Not gegen Uebelacker. „Zwei Standards haben uns das Genick gebrochen. Danach gingen die Köpfe runter“, musste SG-Trainer Frank Atzler zusehen, wie seiner Mannschaft die Partie mehr und mehr entglitten ist.

Eigentor hilft Bimbach

Denn nach Wiederbeginn brachte ein weiterer ruhender Ball Bimbach auf die Siegerstraße. Erneut Martinez brachte das Leder scharf vor das Tor, wo Michael Schäfer über den herauseilenden Heitz hinweg ins eigene Tor köpfte (56.). Nur sechs Minuten später dann der schönste Angriff des Spiels. Azad Hussein nahm über die rechte Seite Uebelacker mit, der in die Mitte zog und die Übersicht behielt. Mit einem starken Seitenwechsel setzte er Lukas Hohmann in Szene, der aus spitzem Winkel für die Entscheidung sorgte, ehe Uebelacker noch für das Sahnehäubchen aus Bimbacher Sicht sorgte.

„Ich denke, der Sieg war am Ende auch in der Höhe verdient“, so Lazarevski, der trotz der ausgeglichenen Ausgangslage einen Vorteil für seine Mannschaft sieht: „Wir spielen zuhause und wollen unsere Heimstärke zeigen.“ Atzler hatte die Hausherren „die ersten 30 Minuten klar besser gesehen. Da haben wir verdient geführt. Aber mit dem Gegentor sind wir auseinander gefallen. Der Freistoß war fragwürdig, aber wenn man 4:1 verliert, hat man keine Argumente. Glückwunsch an Bimbach. Die haben auch nach dem Rückstand immer dran geglaubt. Aber ein Spiel, das man so im Griff hat, darf man nicht mehr aus der Hand geben. Da merkt man das fehlende Selbstvertrauen.“

Die Statistik:

SG Löschenrod: Heitz - Werner, Schäfer, F. Roth, Mayer - Dalkmann (37. Rausch), Nüchter - Laube, Gaul, Phitnok (46. Michel) - D. Roth (58. Ristevski).
Spvgg. Bimbach: Da. Günder - Do. Günder, Deuter, Ebert, Weisbeck - B. Günder (35. Hussein), Marcel Martinez, Kümmel, Hohmann (27. Rashid) - Karges (77. Mario Martinez), Uebelacker.
Schiedsrichter: Andreas Henkel (TSV Ufhausen).
Zuschauer: 450.
Tore: 1:0 David Roth (19.), 1:1 Stefan Kümmel (33.), 1:2 Michael Schäfer (56., Eigentor), 1:3 Lukas Hohmann (62.), 1:4 Lukas Uebelacker (86.).

Autor: Daniel Bolz

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