08.11.2017

Vertrauen sorgt für frühzeitige Vertragsverlängerung

A-Liga Schlüchtern: Altengronau/Jossa hat verkorksten Start abgehakt

Altengronau/Jossa (links: Hendrik Kenner) ist wieder zurück in der Spur. Foto: Karl-Heinz Weinel

Nach verkorkstem Saisonstart lief für die SG Altengronau/Jossa in der A-Liga Schlüchtern zuletzt wieder alles nach Plan. Der einstellige Tabellenplatz ist dank der Erfolge der vergangenen Wochen wieder erreicht, das Verhältnis zwischen Vorstand, Trainern und Mannschaft noch mehr gefestigt. Kein Wunder also, dass die beiden Trainer Andreas Weigand und Tobias Ziegler der Spielgemeinschaft auch über die Saison hinaus erhalten bleiben werden.

Mit vier Niederlagen war die SG Altengronau/Jossa in die neue Runde gestartet. „Dabei hatten wir eine überragende Vorbereitung absolviert. Es waren fast alle immer da, wir haben alle Testspiele gewonnen, sind im Pokal weitergekommen und haben dort auch gegen Gruppenligist Schlüchtern/Elm gut Paroli geboten“, berichtet Trainer Andreas Weigand, der daher niemals mit einer solchen Negativserie zu Saisonbeginn gerechnet hätte: „Vielleicht haben wir uns einfach innerhalb der Mannschaft zu viel Druck gemacht.“

Ein großes Plus sei in der schwierigen Phase jedoch die Rückendeckung durch die beiden Vereine der SG gewesen. „Es wurde trotzdem die Ruhe bewahrt. Wir wussten, dass wir mit der Mannschaft auch wieder unsere Punkte holen würden“, verdeutlicht Weigand, der zusammen mit Tobias Ziegler nicht nur auf radikale Veränderungen verzichtete, sondern „die Spieler vor allem an ihre Stärken erinnert“ hatte. So sind in den vergangenen acht Begegnungen 17 Punkte auf das Konto der Sinntaler gewandert.

Die Unterstützung durch die Vereine sei schließlich auch ein Grund gewesen, weshalb sich beide Trainer zuletzt dazu entschlossen haben, der Spielgemeinschaft trotz anderer Anfragen auch über die Saison hinaus treu zu bleiben. „Ich hätte mir schon vorstellen können, noch einmal etwas Neues zu machen. Aber wir haben zuletzt einfach das Vertrauen gespürt, und es macht einfach Spaß mit der Mannschaft, die richtig gut mitzieht und eine gute Trainingsbeteiligung zeigt. Zudem habe ich Familie und hier kurze Wege“, verdeutlicht Weigand, der sich künftig zudem weiter auf seine eingespielte Truppe verlassen kann: „Wir sind mit der Planung schon ziemlich weit. Die Mannschaft wird weitgehend komplett zusammenbleiben.“

Dementsprechend können sich die Verantwortlichen aus dem Sinntal nächste Woche auch ganz entspannt in die Winterpause verabschieden. Lediglich das Heimspiel gegen Spitzenreiter Flieden II steht noch auf dem Programm: „Das wollen wir auch noch durchziehen. Ich denke auch, dass wir nicht chancenlos sind. Im Hinspiel hatten wir das Pech, dass wir zum einen auf Kunstrasen spielen mussten, der uns im Moment nicht liegt. Zum anderen hatte Fliedens erste Mannschaft spielfrei. Jetzt wird es auch wieder davon abhängen, welche Spieler für die Reserve abgestellt werden, aber ich denke, dass wir das nötige Selbstvertrauen haben“, blickt der Coach der letzten Punktspielaufgabe des Jahres optimistisch entgegen.

Autor: Viktoria Goldbach

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