15.02.2019

Viktoria und Schlitzerland werden gejagt

Junioren-Regionalmeisterschaften

Sebastian Sonnenberger (rechts) betritt am Sonntag erstmals nach längerer Pause wieder die osthessische Fußballbühne. Foto: Charlie Rolff

Nachdem Lauterbach/Hünfeld am vergangenen Wochenende als letzter der vier Fußballkreise der Region Fulda seine Futsal-Kreismeister gekürt hat, geht es an diesem Wochenende direkt weiter unterm Hallendach: Die Regionalmeisterschaften steigen den Hallen von Bad Hersfeld und Künzell. Die Sieger der Regionalmeisterschaften der A- bis D-Junioren erkämpfen sich das Recht, am nächsten Wochenende bei den Futsal-Hessenmeisterschaften (23. und 24. Februar in Stockstadt am Rhein) teilzunehmen.

Das erste Turnier bestreiten am morgigen Samstag ab 9.30 Uhr in der Hersfelder Sporthalle am Obersberg die B-Juniorinnen, wobei das Feld mit den beiden Fuldaer Vertretern Gläserzell und Lütter sowie Kathus und Geistal aus dem Kreis Hersfeld/Rotenburg sehr übersichtlich daherkommt. Der Sieger muss flexibel sein, steht doch schon am Sonntag die Hessenmeisterschaft in Grünberg auf der Agenda.

Die A-Junioren machen Samstagmittag weiter, wo die Hessenligisten Viktoria Fulda und Horas klare Favoriten sind, aber sich auch die Vertreter von Lauterbach/Hünfeld, Vogelsberg und Eitratal/Kegelspiel, beide bei den Kreismeisterschaften ohne Gegentor, nicht verstecken müssen.

Die B- und C-Junioren reisen dann am Sonntag nach Bad Hersfeld, wobei die Teams des JFV Viktoria Fulda in beiden Turnieren die Gejagten sein werden. Das Turnier des B-Jugend geht einher mit dem Comeback von Sebastian Sonnenberger, der nach seinem Auslandssemester in Irland zurück auf einer Trainerbank beim Jugendförderverein ist. Die Viktorianer bekommen es mit Verbandsligist Bad Soden-Salmünster sowie den Gruppenligisten Aulatal und Hünfelder Land zu tun. „Natürlich wollen wir uns ordentlich präsentieren und auch gewinnen, der Fokus liegt aber auf dem Punktspielbetrieb“, so Sonnenberger, der mit der bisherigen Vorbereitung sehr zufrieden ist: Unter anderem gab es einen 3:2-Testspielerfolg gegen Regionalligist Carl Zeiss Jena, dazu sind alle Mann an Bord, auch Sebastian Bullemer, „der nach einer schwere Verletzung schneller zurückgekehrt ist, als wir gedacht haben. Das freut mich riesig“, so sein Coach.

Den Abschluss der Regionalmeisterschaften bilden die D- und E-Jugend, die Sonntag in der Kreissporthalle Künzell aufs Parkett gebeten werden. In der D-Jugend gilt ein besonderes Augenmerk den Youngsters der JSG Schlitzerland, die auf Kreisebene im Sechsmeterschießen gegen Hünfelder Land die Oberhand behalten hatten und nun gegen Distelrasen/Schlüchtern/Elm, Petersberg und Rotenburg/Lispenhausen zu neuen Ufern streben. Bei den Kreismeisterschaften hatten vor allem Mika Wink und Jakob Göbel für den im Feld noch ungeschlagenen Gruppenligaprimus brilliert.

Soden mit vier Teams dabei

Naturgemäß am stärksten vertreten ist aus dem Fußballkreis Schlüchtern der Jugendförderverein Bad Soden-Salmünster, der heuer mit vier Mannschaften (A, B, C, E) an den Start geht. Die Aussichten der Teams erläutert der Sportliche Leiter des JFV, Wolfgang Bös: „Die A-Junioren haben noch Ambitionen in der Verbandsliga und wollen, auch da der Kader recht klein ist, kein Risiko eingehen, sie starten mit einer verstärkten zweiten Mannschaft.“ Größere Erfolgschancen dürften B- und C-Junioren haben. „In diesen Alterklassen werden wir mit Sicherheit nicht abgeschossen, das sind konkurrenzfähige Mannschaften“, sagt Bös. C-Junioren-Betreuer Marco Stein kündigt für sein Verbandsligateam an: „Wir wollen ins Halbfinale. Die Jungs waren schon bei der Kreismeisterschaft nicht zu bremsen und sind heiß wie Frittenfett.“

Mit drei Mannschaften (B, D, E) startet die Jugendspielgemeinschaft Freiensteinau. „Alle Teams spielen auf Kreisebene. Schon eine Halbfinalteilnahme als Ziel auszugeben, wäre vermessen. Wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen und sind gerne bereit, den einen oder anderen Großen zu ärgern“, sagt der Jugendleiter der SG Freiensteinau, Bernd Sill. Im Vorjahr waren für den Kreis Schlüchtern lediglich zwei vierte Plätze herausgesprungen.

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