19.10.2019

Viktoria unterliegt im Spitzenspiel – Fotos

A-Junioren-Hessenliga: Wehen setzt sich durch

Niclas Hartwig (links) unterlag mit Viktoria Fulda dem SV Wehen-Wiesbaden um Oliver Kovacevic. Foto: Charlie Rolff

Die Vorfreude auf das Spitzenspiel war groß, aber für die A-Junioren des JFV Viktoria Fulda gab es im Hessenliga-Hit gegen den SV Wehen-Wiesbaden nichts zu ernten. Das Team des Duos Sebastian Sonnenberger und Florian Roth verlor verdient mit 1:3 (0:1).

Schon die erste Halbzeit ließ aus Fuldaer Sicht nichts gutes erahnen. Das Spiel lief über die volle Distanz nur in eine Richtung. Wehen spielte seine spielerische Klasse eindrucksvoll aus, wobei die Viktoria viel ängstlich agierte und den Tabellenführer auch spielen ließ. Wehen hatte gefühlt 80 Prozent Ballbesitz und so gab es bis zur Pause keine einzige ernste Möglichkeit für die Sonnenberger-Elf.

Das Beste am ersten Durchgang war für die Viktoria, das es „nur“ 0:1 stand. Der Treffer fiel nach einem Freistoß per Kopf. Keeper Weisbäcker gegen Cassanaiti (21.) verhinderte einen früheren Rückstand. Nach dem Gegentor war es zunächst der Pfosten nach einem Freistoß, der das 0:2 verhinderte (33.), ehe Niklas Budesheim nach einem Weisbäcker-Patzer per Kopf den Ball in aller höchster Not von der Linie bekam (40.).

In diesem Stil ging es nach dem Wechsel weiter, als Wehen nur 90 Sekunden nach Wiederbeginn herrlich das 0:2 herausspielte. Die vermeintliche Vorentscheidung, zumal Sapper kurz danach zum zweiten Mal für den Gast nur den Pfosten traf (54.).

Doch im Fußball ist oft alles möglich. Und so meldete sich die Viktoria ein bisschen überraschend zurück. Auf Flanke von Budesheim drückte Torjäher Halimi den Ball in der Mitte zum 1:2 über die Linie. Ab diesem Moment schien knapp 20 Minuten die Wende möglich. Plötzlich merkte die Viktoria, das Wehen hinten durchaus zu überwinden ist und mit etwas Dusel hätte Halimi (erneut nach Flanke Budesheim) per Kopf das 2:2 gemacht (72.).

So aber machte Wehen ein paar Zeigerumdrehungen später das 1:3 und damit völlig verdient den Deckel drauf auf einen Sieg, der nur kurzzeitig am seidenen Faden hing.

Unter den knapp 150 Zuschauern weilte auch Max Vogler, der sich im letzten Spiel vor der dreiwöchigen Pause in Horas das vordere Syndesmoseband riss. „Drei Monate wird es wohl dauern“, bastelt Vogler im Hintergrund schon wieder am Comeback.

Die Statistik

JFV Viktoria: Maximilian Weisbäcker; Niklas Budesheim, Theo Witte, Hendrik Auth, Marcel Huder, Niclas Hartwig, Yunus Emre Kocak, Julian Parzeller, Cedrik Keller, Arnis Mulaj, Homan Halimi - Lukas Schwarz, Nikolai Shistikov, Noah Neubauer, Jonas Jakob.
Schiedsrichter: Martin Maienschein (Altengronau).
Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Ben Bischof (31.), 0:2 Oliver Kovacic (47.), 1:2 Homan Halimi (56.), 1:3 Paul Lennart Sapper (75.).

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