Hessenliga: Finanzielle Schwierigkeiten

Vorläufiges Insolvenzverfahren gegen Hanau 93

05. November 2020, 20:00 Uhr

Michael Fink (weiß) und Hanau 93 stecken aktuell in finanziellen Schwierigkeiten. Foto: Kevin Kremer

Paukenschlag in der Hessenliga! Wie das Onlineforum op-online berichtet, befindet sich der FC Hanau 93 in finanziellen Schwierigkeiten. Das Amtsgericht Hanau hat heute ein vorläufiges Insolvenzverfahren gegen den Club eingeleitet. Dies wurde durch Mitteilungen des Gerichts bekannt.

Vereinsvorsitzenden Frank Feuerriegel gibt sich allerdings gegenüber op-online gelassen und betont, dass es sich konkret um zurückgehaltene Zahlungen aus der Zeit im zurückliegenden Frühjahr, als der Spielbetrieb bedingt durch die Pandemie ausgesetzt war und folglich auch keine Zahlungen an die Spieler geleistet worden sind, handelt. Daher geht der Vorsitzende sogar davon aus, dass gar kein Insolvenzverfahren gegen seinen Verein eröffnet werden muss. „Ich gehe davon aus, dass die Akte in zwei Wochen geschlossen sein wird“, sagt er gegenüber der Internet-Plattform.

Auf der vereinseigenen Website äußert sich der Verein folgendermaßen: „Bei unserem Partner, der Krankenkasse „Knappschaft“, sind die Spieler im Kader unserer 1. Mannschaft gesetzlich krankenversichert. Hier war ein Beitragsrückstand aufgelaufen, der kurzfristig nicht ausgeglichen werden konnte. Daraufhin hat die „Knappschaft“ wegen dieser offenen Forderung den oben erwähnten Insolvenzantrag gestellt. Hanau 93 ist nun in Verhandlung mit dem Insolvenzverwalter mit dem Ziel, den Sachverhalt schnellstmöglich zu klären, die offene Forderung der „Knappschaft“ zu begleichen und damit den Insolvenzantrag aus der Welt zu schaffen.“

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