22.03.2019

Wehner und Horas sehen Müs schon vor Topspiel enteilt

KOL Mitte: Burhan Topalli und Lukas Körber fallen beim FVH für den Rest der Runde aus

Lukas Körber (links) wird dem FV Horas im Aufstiegskampf in dieser Saison nicht mehr weiterhelfen können. Foto: Charlie Rolff

Der SV Müs richtet sich nach 1996, 2006, 2010, 2013 und 2017 zum sechsten Mal für den Aufstieg in die Gruppenliga. Das Polster auf die Verfolger ist fett. Am Sonntag (15 Uhr) im Topspiel daheim gegen den Tabellenzweiten FV Horas kann der Ligaprimus quasi schon den Deckel auf die neunte Meisterschaft der Vereinsgeschichte drauf machen.

„Man muss einfach sagen, dass Müs wohl schon weg ist. Selbst wenn wir am Sonntag und auch unser Nachholspiel gewinnen würden, wären es immer noch sechs Punkte, was dann aber auch noch voraussetzen würde, dass wir fortan alles gewinnen, während Müs noch zwei weitere Spiele verliert. Das kann ich mir aktuell nicht vorstellen, auch wenn wir alles versuchen“, blickt der Horaser Spielertrainer Julian Wehner schon über den Schlager hinaus.

Das sein Team nach zwei Dritteln der Saison auf Rang zwei stehen würde, hatte Wehner vorher nicht auf der Rechnung. „Letzte Runde ist Horas Elfter geworden und wir hatten auch ein internes Ziel, dass wir bislang überboten haben“, erklärt der ehemalige Petersberger, der auf Außenverteidiger Burhan Topalli (Meniskus- und Außenbandverletzung) sowie auf Stürmer Lukas Körber (Auslandssemester) in der gesamten Restrunde verzichten muss. Lennart Wilde und Julius Günther sind dagegen von ihrem halbjährigen Neuseeland-Trip wieder zurück, doch für die Startelf fehlt wohl noch ein kleiner Tick Fitness.

Müs habe eine brutale Offensive, die man in den Griff kriegen müsse, sagt Wehner. „Und dazu steht die Mannschaft hinten bombensicher. Aber im Hinspiel haben wir auch einen Punkt geholt, was uns Mut machen müsste.“ Dass sich die Horaser für die kommende Saison mit Pierre Mistretta, Patrick Lesser und Friedrich Walt drei gestandene Spieler an Land gezogen haben, macht Wehner froh: „Das ist genau das, was wir wollten. Wir bekommen ja noch vier oder fünf gute Leute aus unserer Hessenliga-A-Jugend dazu, aber das sind alles junge Kerle, so wie ein Großteil unsere Mannschaft sowieso. Da tun die drei Routiniers richtig gut. Ihre Erfahrung und Reife werden uns weiterhelfen.“

Nach zwei Niederlagen zum Start ins neue Jahr geht es für die Zweite des Hünfelder SV darum, wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren. Die Voraussetzungen scheinen gut, denn der Spielplan führt die Hünfelder nun zum Vorletzten Simmershausen.

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