23.01.2019

Weiter mit Krawczyk und viel Optimismus

Gruppenliga: Auch "Asche" hängt noch ein Jahr dran

Seit knapp einem Jahr ist Jürgen Krawczyk zurück beim RSV. Seine zweite Amtszeit im Waidesgrund soll auf Wunsch des Vereines mindestens bis 2020 andauern. Foto: Charlie Rolff

Heute Abend ist der RSV Petersberg wieder in die Vorbereitung gestartet – und hat unmittelbar vor der ersten Einheit des neuen Jahres Fakten auf der Trainerposition geschaffen: Jürgen Krawzyk wird auch in der neuen Runde die junge grün-weiße Gruppenliga-Mannschaft anleiten.

Das Personal:

„Jürgen ist sowas von engagiert, er verfolgt die gleiche Philosophie wie der Verein und hat die Mannschaft nach sechs Niederlagen aus den ersten sieben Spielen wieder in solides Fahrwasser führen können. Wir sind sehr zufrieden mit ihm und uns absolut sicher, dass der Blick gemeinsam mit Jürgen wieder nach oben geht“, begründet Petersbergs Clubboss Jörg-Thomas „Tom“ Reinhard die Entscheidung – und tritt damit allen Gerüchten, die sich in den vergangenen Wochen um mögliche neue Trainerkandidaten für den Sommer rankten, entschieden entgegen. „Auch atmosphärische Störungen zwischen Trainer und einigen Spielern, die man uns draußen gerne mal andichtet, hat es nicht gegeben. Sonst wäre es im letzten Drittel der ersten Halbserie gewiss nicht so gut gelaufen“, betont Reinhard.

Mit dem mit einigen Vorschusslorbeeren bedachten Zugang aus Freiburg, Mittelfeldmann und Student Aaron Neu, sowie Rückkehrer Patrick Müller als Angriffs-Backup sind die Personalplanungen für den Winter abgeschlossen, zumal Mario Vogt (nach Lehrgang), Adrian Bleuel und Andreas Brzoza (beide nach langwierigen Verletzungen) wieder im Training sind. Einzig Alexander Kilian steht zu Vorbereitungsbeginn wegen einer Hüft-OP noch nicht zur Verfügung. Im Hinblick auf den Sommer, in dem der RSV sein 100-Jähriges feiert, werden die Gespräche mit den Spielern nun aufgenommen, „einen dritten Torwart und einen Stürmer brauchen wir noch“, sagt Reinhard, der indes verkünden kann, dass mit Angreifer Boris Aschenbrücker der eine Routinier noch eine Saison dranhängen wird, während der andere, Spielführer Andreas Brzoza (36), nach der Runde aufhört.

Die Vorbereitung:

Den Kunstrasen am Waidesgrund teilt sich der RSV zwar mit einigen anderen Teams aus der Gemeinde, dennoch sind die Bedingungen zum Üben gut. Getestet wird viermal, davon dreimal gegen Mitte-Kreisoberligisten sowie am 12. Februar gegen Verbandsligist SV Neuhof, gleichzeitig der Härtetest für die Grün-Weißen. Coach Krawczyk ist dafür bekannt, viele Einheiten zu absolvieren.

Die Ziele:

„Wir wollen uns natürlich schnell der Abstiegssorgen entledigen und einen besseren Start als im Sommer hinlegen“, erklärt Krawczyk selbst, wobei die beiden ersten Heimspiele der Restrunde gegen die Schlusslichter Oberzell/Züntersbach und Rothemann von essentieller Bedeutung seien. Dazu will der 66-Jährige in Abstimmung mit A-Juniorencoach Ralf Bott die Youngster wie Michel Ickler, Ozan Sentürk, Franz Jestädt oder Marlin Schächinger vermehrt ans Seniorenteam heranführen.

Autor: Christian Halling

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