31.01.2019

Wer wird der neue Reinhard?

Gruppenliga: Keine Panikmache bei der Dreier-SG

Daniel Schirmer (am Ball) blickt entspannt in die nahe Zukunft. Foto: Charlie Rolff

Bei der SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach startet am Freitag so etwas wie die Post-Moritz-Reinhard-Ära. Doch Trainer Daniel Schirmer will deswegen nicht in Panikmache verfallen. Ganz im Gegenteil.

Die Vorbereitung:

„Diesmal sind die Testspiele wirklich wichtig, weil wir ausprobieren müssen, wie wir die vorderste Position neu besetzen können“, weiß Schirmer um eine der dringlichsten Aufgaben nach dem Wechsel von 21-Tore-Mann Moritz Reinhard. Doch Schirmer geht die Situation gelassen an:„Vielleicht entpuppt sich ja jemand, der selbst noch gar nicht damit rechnet, zum legitimen Nachfolger.“ Den zu erwartenden Wetterkapriolen in der Rhön trotzt Schirmer ebenfalls: „Ich bin da als Physiotherapeut ja in meinen Möglichkeiten auch nicht ganz unbedarft, uns wird schon was einfallen, um die Mannschaft fit zu bekommen.“

Die Ziele:

Dass sein Team auf Platz zwei überwintern konnte, hätte niemand erwartet. Und die Situation gibt dem Team laut Schirmer Sicherheit: „Als die Gedanken um einen Wechsel von Moritz aufkamen, hatten wir 23 Punkte und setzten uns zehn weitere als Ziel. Dieses haben wir mit vier Punkten mehr sogar übertroffen, weswegen Moritz einerseits sein Soll für die Mannschaft übererfüllt hat und wir andererseits eine gewisse Sicherheit für die Rückrunde haben.“ So sei laut Schirmer der Zeitpunkt des Reinhard-Wechsels nun sogar ein besserer als vielleicht im kommenden Sommer, wo mehr Druck auf dem Team gelastet hätte. Platz zwei und damit die Aufstiegsspiele zur Verbandsliga gelte als Traum zu wahren, „denn sonst müssten wir uns ja nur einmal pro Woche zum Training verabreden. Die Mannschaft hat aber auch in der Pause gezeigt, dass sie heiß ist, die Spieler haben einiges für sich gemacht.“ Und schlussendlich habe das Team bereits in der Vorsaison bewiesen, dass sie einem Ausfall von Reinhard trotzen könne. Dennoch stellt Schirmer unmissverständlich klar, „dass die Mannschaft selbst bei Platz sieben im Endklassement eine Menge erreicht hätte“.

Das Personal:

Neben Reinhards Abgang hat sich im Kader nichts getan. Auch nicht auf der Position, die Schirmer Sorgenfalten auf die Stirn zaubern muss: der Platz im Tor. Jonas Hosenfeld, der in Gesprächen mit der Dreier-SGwar, bleibt beim Hünfelder SV. Stammkeeper Julius Conrad ist nun fertiger Polizist und wird des Öfteren fehlen, weswegen Jonathan Freier und Lukas Hartung gefordert sein werden.

Autor: Johannes Götze

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