04.02.2019

Wer zuletzt kommt, lacht am längsten?

Gruppenliga: Schorsteins Team ist spät dran

Robert Schorstein wünscht sich ein Aufstiegsspiel in der Rhön. Foto: Siggi Larbig

Erst am heutigen Montag und damit als letzter Gruppenligist nimmt die SG Ehrenberg die Vorbereitung auf. Doch trotz des späten Starts sind die Ziele des Tabellendritten hoch. Zwar scheint Tabellenführer Bad Soden enteilt, dafür ist der Zweitplatzierte SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach punktgleich, der zu den Aufstiegsspielen berechtigende zweite Rang greifbar.

Die Ziele:

„Vor der Saison haben wir uns einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften vorgenommen und den hätten wir aktuell auch. Aber es ist ja klar, dass es toll wäre, wenn die Rhön – ob jetzt in Ehrenberg oder Elters – Ende Mai ein Relegationsspiel erleben könnte“, erläutert Ehrenbergs Spielertrainer Robert Schorstein, der seinen Mannen dies als „positiven Druck“ vermitteln will. Die Spieler hätten Schorstein jedenfalls schon signalisiert, dass sie heiß auf die verbleibende Runde seien.

Die Vorbereitung:

Wer zuletzt kommt, lacht am längsten? In den Kampf um Platz sind neben Ehrenberg mindestens vier weitere Teams involviert, die allesamt früher mit dem Training begonnen haben. „Ich will, dass die Mannschaft beim ersten Spiel am 10. März gegen FT Fulda richtig geil auf Fußball ist“, sagt Schorstein und versucht somit auch den späten Start zu erklären:„Das ist jetzt bereits meine fünfte Winter-Vorbereitung in der Rhön. So langsam kenne ich die Bedingungen und weiß, dass ich die Mannschaft sicherlich nicht bei Minusgraden auf den Platz stelle und sie taktisch verschiebe. Das macht niemandem Spaß. Es geht darum, dass wir mit Fitnessstudio oder Socca-Five-Halle den Bedingungen anpassen und das Hauptaugenmerk auf die Kondition legen. Das wird das A und O für uns sein und dafür sind meiner Meinung nach vier, viereinhalb Wochen ausreichend.“

Das Personal:

Mit der bisherigen Runde einverstanden und nichts übers Knie brechen wollend, blieben personelle Veränderungen im Winter aus. Schorstein und sein spielender Co-Trainer Mark Jaksch haben ihre Verträge bereits um eine weitere Saison verlängert. Und geht es nach Schorstein, soll dies spätestens in ein paar Wochen auch für das Gros der Mannschaft gelten: „Das war auch ein Grund, warum wir für ein weiteres Jahr zugesagt haben, ich muss allerdings gestehen, dass ich mich in dieser Winterpause etwas zurückgenommen habe, werde im Laufe der Vorbereitung aber auch die entsprechenden Spielergespräche mitführen, da ich dies auch als meine Aufgabe ansehe“, erklärt Schorstein.

Autor: Johannes Götze

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