22.10.2018

West Ring geht gegen Spitzenreiter unter

C-Junioren Verbandsliga: Viktoria siegt knapp

Foto: Charlie Rolff

Eine herbe Niederlage musste die JSG West Ring in der C-Junioren Verbandsliga hinnehmen. Mit 0:9 (0:6) ging das Heimspiel gegen Spitzenreiter FC Gießen in die Hose. Besser lief es für den JFV Viktoria Fulda, der dem Tabellenführer nach dem knappen Sieg gegen Schwalmstadt auf den Fersen bleibt.

1.FC Schwalmstadt - JFV Viktoria Fulda 2:3 (1:2)

Einen verdienten Sieg feierte die Viktoria gegen Schwalmstadt und liegt so weiter einen Punkt hinter Spitzenreiter Gießen. Die Mannschaft von Stefan Huck legte gut los und ging folgerichtig durch Moritz Eckstein in Führung. „Danach ist das Spiel so ein wenig dahingeplätschert und der Ausgleich war nicht unverdient“, musste der Trainer zugeben, dessen Team in Person von Petr Paliatka aber die passende Antwort parat hatte. „Die erneute Führung war Gold wert.“ nach der Pause erhöhte Elias Hahl dann auf 3:1. Zwar kamen die Gastgeber noch einmal heran, „wirklich zittern mussten wir aber nicht mehr“, so Huck, der bemängelte, dass „wir zu einfache Gegentore bekommen. Das müssen wir dringend abstellen.“

Tore: 0:1 Moritz Eckstein (8.), 1:1 (22.), 1:2 Petr Paliatka (33.), 1:3 Elias Hahl (40.), 2:3 (66.).

JSG Flieden/Schweben - OSC Vellmar 0:2 (0:1)

Auch im neunten Saisonspiel gab es für die Spielgemeinschaft aus Flieden und Schweben keine Punkte zu holen. Zwar verkaufte sich die Mannschaft von Trainer Holger Schöppner gegen den Tabellenvierten aus Vellmar ordentlich, doch die Schwäche vor dem gegnerischen Kasten machte sich auch dieses Mal bemerkbar. Erst fünf Mal konnte die JSG den Ball im gegnerischen Kasten unterbringen. So reichte den Gästen nach der frühen Führung eine durchschnittliche Leistung, um die Punkte zu entführen.

Tore: 0:1 (6.), 0:2 (57.).

JSG West Ring - FC Gießen 0:9 (0:6)

Nichts zu erben gab es für die JSG West Ring gegen den Spitzenreiter. Mit drei Treffern in nur vier Minuten stellte Gießen die Weichen früh auf Sieg. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht gekämpft. Deswegen war ich enttäuscht“, so Chris Bojnec aus dem Trainerteam der Gastgeber, dessen Team schon zur Pause hoffnungslos zurück lag. „Der zweite Durchgang war dann besser. Man muss aber auch sagen, dass Gießen der mit Abstand beste Gegner war. Das waren zwei Klassen Unterschied. Die haben erst zwei Gegentore kassiert und stehen zu Recht da vorne. Der Sieg war hochverdient, aber zwei, drei Tore zu deutlich“, so der Co-Trainer, der darauf aufmerksam machte, dass es die nächsten drei Spiele gegen die direkte Konkurrenz geht. „Da müssen wir, sonst können wir das Buch schon zu machen.“

Tore: 0:1 Leon Burkert (8.), 0:2 Sebastian Pfeiffer (9.), 0:3 Tom Volin (11.), 0:4 Sebastian Pfeiffer (20.), 0:5 Max Behnen (22.), 0:6 Noah Tafferner (33.), 0:7 Leon Burkert (46.), 0:8 Jumah Grouls (56.), 0:9 Simon Löffert (69.).

JFV Bad Soden-Salmünster - VfB Marburg 0:0

Mit Marburg kam jene Mannschaft an die Bornwiese, die den letzten Platz in der Fairness-Tabelle belegt. Die Gäste ließen keinen Zweifel daran, warum sie dort stehen. Neben einer sehr robusten Spielweise bauten sie immer wieder unfaire Aktionen wie Nachtreten oder Beleidigungen in ihr Spiel ein. Drei Spieler des JFV konnten aufgrund von Verletzungen das Spiel nicht zu Ende spielen. „Einen gebrochenen Arm, einen gebrochenen Finger und vermutlich einen Kreuzbandriss“, meldete JFV-Trainer Manuel Grauel.

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