31.05.2019

WIlde-Ausstand in Rödelheim

Junioren-Hessenligen: JFV-Teams wollen noch einen Rang nach oben klettern

Matthias Wilde feiert nach vielen Jahren seinen Ausstand in Horas. Foto: Charlie Rolff

Am Wochenende steht nun auch der letzte Spieltag in der A- und B-Junioren-Hessenliga an. Horas reist nach dem gemeisterten Klassenerhalt in der Vorwoche zu Rot-Weiss Frankfurt, wo die Elf von Matthias Wilde frei aufspielen kann.

A-Junioren: Rot-Weiss Frankfurt – FV Horas (Sonntag, 11 Uhr).

Nach dem 3:2 gegen Hornau, das für den FV Horas den Ligaverbleib bedeutete, startete am Fuße des Aschenbergs ein Partymarathon, der bis weit in die Nacht andauerte. „Das haben sich die Jungs verdient. Wir können auf den Klassenerhalt stolz sein. Die Erleichterung hat man im gesamten Verein gespürt“, verrät der scheidende und nach der Sommerpause bei den Thalauer Herren anheuernde Coach Matthias Wilde und kündigt an: „Ein wichtiger Baustein war der Zusammenhalt in unserem Team – auch über die elf Spieler auf dem Feld hinaus. Dementsprechend werden Sonntag in Rödelheim auch Spieler zum Einsatz kommen, die in der Saison weniger Einsatzzeit erhalten haben.“

A-Junioren: TuS Hornau – JFV Viktoria Fulda (Sonntag, 11 Uhr).

Nach dem historischen 17:1-Erfolg gegen Schwanheim kann das Team von Florian Roth beim letzten Saisonspiel erneut Geschichte schreiben. Sollten die Barockstädter ihre Partie in Hornau gewinnen und Darmstadt gleichzeitig keinen Erfolg gegen den Zweitplatzierten Wehen Wiesbaden verbuchen, dann springt der JFV Viktoria Fulda zum Abschluss gar auf den dritten Tabellenrang. „Das wäre natürlich eine Sensation, die wir uns aber durch unseren betriebenen Aufwand verdient hätten. Allerdings möchte ich auf mein Team keinen Druck ausüben. So oder so haben wir eine sagenhafte Saison gespielt“, betont Roth. Jedoch wäre das Erreichen des dritten Tabellenplatzes natürlich das „i-Tüpfelchen“ in den Augen des früheren Eiterfelder Coaches.

B-Junioren: JFV Viktoria Fulda – SG Kelkheim (Sonntag, 13 Uhr, Kunstrasenplatz Lehnerz).

Für Fuldas Trainer Sebastian Sonnenbeger stand nach der beispiellosen 1:5-Niederlage gegen Wehen Wiesbaden mit einer verheerenden zweiten Halbzeit in dieser Woche Mentaltraining auf dem Programm. „Wir haben das Spiel analysiert und aufgearbeitet. Unser Blick richtet sich nun auf das letzte Saisonspiel, in dem wir ein Stück weit Wiedergutmachung betreiben wollen“, fordert Sonnenberger, dessen Team in der Tabelle ungeachtet der durchwachsenen Rückrunde sogar noch einmal klettern könnte. „Wichtig ist, dass wir unser Heimspiel mit der nötigen Einstellung für uns entscheiden. Wenn wir dann noch einen Tabellenplatz gut machen und vielleicht auf Platz fünf springen, werden wir uns dagegen sicherlich nicht wehren“, so Sonnenberger. / tof

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