10.11.2017

Wildecker Urgestein übernimmt das Traineramt

Kreisoberliga Nord: Andre Krämer folgt auf Sandro Mohr

Andre Krämer ist neuer Trainer der SG Wildeck.

Beim Nord-Kreisoberligisten SG Wildeck hat unter der Woche ein Trainerwechsel stattgefunden. Sandro Mohr ist von seinem Amt zurückgetreten, auf den 47-Jährigen folgt der langjährige Spieler Andre Krämer.

"Sandro hat uns schon vor einigen Wochen gesagt, dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht", berichtet Wildecks Vorsitzender Ronnie Reitze. Bis zur Winterpause sollte Mohr das Amt dennoch weiterhin ausüben. Da der Trainer, der Wildeck in der vierten Saison trainierte, aber in dieser Woche aufgrund Achillessehnenproblemen eine Kur anfing, war schon jetzt der passende Zeitpunkt für einen Wechsel. "Wir sind Sandro für seine Arbeit sehr denkbar, wir gehen im Guten auseinander", betont Reitze.

Mohrs Nachfolger ist Andre Krämer, langjähriger Akteur der Spielgemeinschaft, der im Sommer seine Schuhe offiziell an den Nagel gehängt hat, aber auch schon einmal bei der ersten Mannschaft aushelfen musste. "Er hat ein hohes Standing in der Mannschaft, alleine schon deshalb, weil er mit seinen 41 Jahren noch in der KOL mithalten konnte. Er besitzt die C-Lizenz, auch deshalb war er unsere erste Wahl", erklärt Reitze.

Weiteres Engagement hängt vom Sohnemann ab

Erstmals auf der Trainerbank sitzen soll Krämer am Sonntag im Heimspiel gegen den Vorletzten Niederjossa. "Wir wollen vor der Winterpause noch punkten und deshalb auch unbedingt spielen. Die Tabellenstände interessieren mich dabei nicht, wichtig ist nur, dass wir Punkte einfahren", macht Andre Krämer vor seinem ersten Spiel klar. Schließlich gehe es darum, den Tabellenelften zunächst einmal in ruhige Fahrwasser zu bringen - die Qualität sei zweifelsohne vorhanden, schließlich habe Wildeck die vergangene Saison nicht umsonst auf Rang vier beschlossen.

Für Krämer, der weiterhin nur im absoluten Notfall die Fußballschuhe schnüren will, ist es derweil die erste Station im Seniorenbereich. Zuvor trainierte der 41-Jährige die D- und E-Jugend der JSG Wildeck, als Sohnemann Paul noch dort spielte. Dieser läuft inzwischen aber für die U13 von Rot-Weiss Erfurt auf, auch deshalb gilt die Vereinbarung zwischen Krämer und Wildeck zunächst einmal nur bis Sommer.

"Es hängt viel davon ab, wie es mit meinem Sohn weitergehen wird", erklärt der neue Trainer, dessen Sohn mit drei anderen Jungs aus der Region mehrmals in der Woche die gut 40-minütige Reise ins Nachwuchsleistungszentrum des Drittligisten antreten muss.

Autor: Steffen Kollmann

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