14.08.2019

Zwei verlorene Söhne kehren heim

KOL Nord: Pabst und Maier wieder bei Dittlofrod/Körnbach

Constantin Pabst kehrt nach einem kurzen Intermezzo beim SV Steinbach zurück zu seinem Heimatverein. Foto: tok

Nord-Kreisoberligist Dittlofrod/Körnbach hat nochmals personell nachjustiert und zwei Spieler verpflichtet, die bis vor wenigen Monaten noch das Trikot der Spielgemeinschaft getragen haben. Constantin Pabst und Sven Maier kehren mit sofortiger Wirkung zurück. Dies bestätigt Marco Abel aus dem Vorstandsteam.

Die Freude über die beiden Heimkehrer ist Abel anzumerken, der gar davon spricht, "dass zwei verlorene Söhne nun wieder bei uns sind." Der 23-jährige Pabst entschied sich im Februar diesen Jahres für einen Wechsel zum SV Steinbach. Unter Trainer Petr Paliatka kam der Mittelfeldspieler jedoch nicht wirklich zum Zug. "Die Situation war für Constantin extrem schwer. Er war damals der erste Neuzugang bei Steinbach. Zu diesem Zeitpunkt war noch nichts vom Aufstieg zu sehen, ganz abgesehen von den vielen weiteren Neuzugängen, die folgten", meint Abel. Für Dittlofrod/Körnbach ist er hingegen ein mehr als wichtiger Akteur: "Für uns war er immer eine Säule, ein gestandener Spieler, der sich in den letzten zwei Jahren nochmal weiterentwickelt hat und so zum Führungsspieler reifte. Bei seinem Abschied haben wir deshalb immer betont, dass er zu jeder Zeit zurückkommen kann. Wir hatten weiterhin Kontakt und nun war dies der Fall", sagt ein glücklicher Abel, der den Wechsel fair und vernünftig mit Steinbach abklärte.

Ein weiterer Heimkehrer ist Torwart Sven Maier, der sich Aufsteiger FSV Hohe Luft angeschlossen hatte und nun ebenfalls nach wenigen Wochen zurück bei Dittlofrod/Körnbach ist. "Er ist auf der Torhüterposition neben Dominik Zipper und Florian Reuß ebenfalls ein wichtiger Baustein für uns. Wir sind froh, dass er wieder da ist", frohlockt Abel. Die Verantwortlichen der SG sehen das Team somit nach dem durchwachsenen Saisonstart und der 0:7-Pleite in Haunetal vom vergangenen Wochenende, als einige Akteure fehlten und nochmals Lehrgeld gezahlt wurde, wieder besser aufgestellt.

Weitere Abgänge beim SVS nicht geplant

Pabst derweil soll der einzige Abgang beim SV Steinbach bleiben. Der Kader des Hessenligisten ist bekanntlich groß, Trainer Petr Paliatka hatte bislang jeden Spieltag einige Spieler, für die es zu keinem Kaderplatz gereicht hat. Neben Pabst reichte es beispielweise für Fabian Assmann oder für Marco Rudolph noch nicht, doch Steinbachs Abteilungsleiter Hugo Kochanski betont, "dass bei den beiden Spielern nichts bekannt ist. Sie werden ihre Chancen noch bekommen."

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