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MMR erst im Elfmeterschießen zu bezwingen

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Von: Johannes Götze

Sven Orth wird zukünftig für die Dreier-SG spielen. Foto: Friedhelm Eyert
Etwas in die Tage gekommen: Sowohl das Bild, als auch Sven Orth. Doch der Routinier ist weiterhin eine Leitfigur im Spiel der SG MMR. © Friedhelm Eyert

Die SG MMR ist wettbewerbsfähig – und vielleicht die Übermannschaft in der kommenden B-Liga-Saison? Zumindest war die SG Wildeck in Spiel eins nach der Rückzugsentscheidung keine Hausnummer zu groß.

„Unser Trainer hat vor dem Spiel natürlich ausgegeben, dass wir gewinnen wollen“, erklärt Tino Hölzer aus dem Führungsteam der SG MMR, die kürzlich mit dem Rückzug von der Kreisoberliga in die B-Liga Schlagzeilen produzierte. Und das Team erfüllte die Aufgabenstellung von Marcel Wientges um ein Haar. Erst im Elfmeterschießen musste sich die SG MMR mit 3:5 (1:1, 0:1) im Achtelfinale des Bitburger Kreispokals Hersfeld/Rotenburg geschlagen geben. Kurz vor der Halbzeit hatte Hovig Casspar die Gäste in Führung gebracht, beinahe mit dem letzten Atemzug der regulären Spielzeit glich Pascal Kuhn nach einer Standard per Kopf aus. Danach ging es direkt ins Elfmeterschießen, wo zwar ein Gästeakteur, aber gleich zwei Spieler des Heimteams verschossen.

Das LED-Flutlicht feiert Premiere

Das ärgerte Hölzer und Co. aber nicht zu sehr: „Es war ein wirklich ordentliches Spiel vor einer ordentlichen Kulisse für uns“, erklärt Hölzer, der von rund 60 Zuschauern in Meckbach sprach – dem Niveau der abgelaufenen Kreisoberliga-Saison. Dass die ebenfalls ersatzgeschwächten, aber zwei Ligen höher klassierten Gäste kein leichtes Spiel hatten, lag nicht zuletzt an der Tatsache, dass immerhin noch fünf Spieler aus dem KOL-Kader der Gastgeber übrig geblieben sind und vier davon spielten auch. Angeführt von Routinier Sven Orth. Was Hölzer besonders freute: Dass es ins Elfmeterschießen ging. Ein Jahr hatte er alles in Bewegung gesetzt, damit Meckbach ein LED-Flutlicht bekommt. Gestern erst wurde es fertiggestellt und heute feierlich eröffnet. „Das war schon eine feine Geschichte, da haben sogar die Zuschauer applaudiert“, freut sich Hölzer.

Die 1. Runde in der Übersicht:

FSG Hohenroda – FV Friedlos 1:2
SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz – Espanol Bebra 3:0 (W)
FSG Bebra – SG Gudegrund 3:2
TV Braach – VfL Philippsthal 1:5
SG Heinebach/O. – SG Neuenstein 0:3
SG Hessen/SVA/Spvgg. – SG Niederjossa/Breitenbach 4:2

In Meckbach fand das einzige Achtelfinale statt, insgesamt mussten aber noch sechs Achtelfinalisten gefunden werden: Und dabei kegelte die SG Hessen/SVA/Spvgg. als B-Ligist den Kreisoberligisten SG Niederjossa/Breitenbach aus dem Pokal: Mehmet Yigit, Bekim Mustafi, Daniel Hess und Co. siegten 4:2 und stellten die hohen Ansprüche der neuzusammengestellten Truppe eindrucksvoll unter Beweis.

Das Achtelfinale in der Übersicht:

SG MMR – SG Wildeck 3:5 i. E.
ESV Ronshausen – Hattenbacher SV (Freitag, 19 Uhr)
SG Iba/Machtlos – SG Werratal (Samstag, 16 Uhr)
VfL Philippsthal – FSV Hohe Luft (Samstag, 16 Uhr)
SG Sorga/Kathus – SG Neuenstein (Samstag, 16 Uhr)
SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz – SG Niederaula/Kerspenhausen (Samstag, 16 Uhr)
SG Kleinensee/Widdershausen – SG Hessen/SVA/Spvgg. (Samstag, 16 Uhr)
FV Friedlos – FSG Bebra (Samstag, 16 Uhr)

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