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In Rasdorf kennen sie sich mit Vereinigungen aus

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Von: Johannes Götze

Elias Stark (in rot) gewann das historisch erste Pflichtspiel der SG Soisdorf/Rasdorf ganz souverän gegen die SG DaNü/Gaalbern um Christof Freind.
Elias Stark (in rot) gewann das historisch erste Pflichtspiel der SG Soisdorf/Rasdorf ganz souverän gegen die SG DaNü/Gaalbern um Christof Freind. © Jonas Wenzel

Unweit von Point Alpha sind Zusammenschlüsse nichts Ungewöhnliches – und nach dem ersten Stresstest der neuen Spielgemeinschaft Soisdorf/Rasdorf, könnte diese Vereinigung reibungsloser vonstatten gehen, als die historische vor gut 30 Jahren.

Denn im Achtelfinale des Bitburger Kreispokals Lauterbach/Hünfeld siegte die neue SGsouverän gegen A-Liga-Rivale SG Dammersbach/Nüst/Gaalbern 7:0 (4:0). Fünf Soisdorfer und sechs Rasdorfer begannen, dafür saß ein Soisdorfer mehr auf der Bank. Die „Augenhöhe“, die beide Vereine bei Bekanntgabe des Zusammenschlusses einforderten, spiegelt sich gar auf dem Rasen wider. Selbst die Tore teilten sich die Vereine fast brüderlich auf: Behzad Jafari (2)und Nils Schuhmann (2) trafen für „Soisdorf“, Brian Ziegler (2)und Claudius Wald für „Rasdorf“. Es gab schon ungleichere Verbrüderungen im Zonenrandgebiet. 

Willy Brandts Soll schon übererfüllt?

Wem das Spielchen gefiel? Den Vorständen, den Trainern, den Spielern, den Zuschauern. Es beschlich das Gefühl, dass die Spielgemeinschaft schon jahrelang gemeinsam aktiv sei. Wären da nicht die Trikots. Da wurde sich gestern für das Rasdorf-Jersey entschieden. Die Neuen – in rot und blau gehalten – sind noch nicht da. Es war der einzige Wermutstropfen. Auch für Trainer Daniel van Thiel, der selbst nicht mehr mitwirkt. „Bei so vielen Spielern muss ich alter Mann nicht mehr ran“, sagte er und blickte zufrieden auf den Rasdorfer B-Platz, wo noch ein gutes Dutzend weiterer Spieler trainierte. Willy Brandts historische Worte, sie scheinen bei der SG SR schon nach wenigen Wochen das Ziel übertroffen zu haben: Es ist bereits zusammengewachsen, was eben zusammengehört.

Achtelfinale in der Übersicht:

SG Stockhausen/Blankenau – 1. FC Nüsttal 2:1
VfL Lauterbach – FSV Pfordt 1:0
SG Schlitzerland – SG Dittlofrod/Körnbach 1:2
FSG Vogelsberg – SG Eiterfeld/Leimbach 0:1
TSV Ilbeshausen – SV Steinbach 0:2
SG Soisdorf/Rasdorf – SG Dammersbach/Nüst/Gaalbern 7:0
TSV Arzell – SG Lauter 0:3 (Wertung)
SV Wölf – Hünfelder SV (Donnerstag, 19. Juli)

Keine Blöße gab sich Hessenligist SV Steinbach, der sich bei A-Ligist TSV Ilbeshausen allerdings strecken musste: Petr Kvaca hatte den SVSMitte der ersten Halbzeit in Führung gebracht, Max Stadler erst in der Nachspielzeit das beruhigende 2:0 zum Endstand besorgt. Nun geht es im Viertelfinale zu Nachbar Dittlofrod/Körnbach. Probleme hatte Gruppenliga-Topfavorit SG Eiterfeld/Leimbach, siegte bei Süd-Kreisoberligist FSG Vogelsberg aber letztlich doch knapp mit 1:0 und fährt nun nach Lauterbach.

Das Viertelfinale in der Übersicht:

SG Soisdorf/Rasdorf – SG Stockhausen/Blankenau (Mittwoch, 20. Juli, 19 Uhr)
SG Dittlofrod/Körnbach – SV Steinbach (Mittwoch, 20. Juli, 19 Uhr)
VfL Lauterbach – SG Eiterfeld/Leimbach (Mittwoch, 20. Juli, 19 Uhr)
SG Lauter – SV Wölf oder Hünfelder SV (Termin offen)

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