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Erstmals seit 1995: Hönebach ist Kreispokalsieger

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Von: Tobias Konrad

Kevin Kunze erlöste den ESV Hönebach mit dem 1:0 im Kreispokal-Finale gegen die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz.
Kevin Kunze erlöste den ESV Hönebach mit dem 1:0 im Kreispokal-Finale gegen die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz. © Jonas Wenzel

Gruppenligist ESV Hönebach ist neuer Kreispokalsieger in Hersfeld/Rotenburg. Die Eisenbahner setzten sich mit 3:0 (1:0) bei A-Ligist SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz durch.

Der ESV krönte sich zum zwölften Mal zum Titelträger und zum ersten Mal seit 1995. Die lange Durststrecke hat seinen Grund, schließlich nahm Hönebach lange Jahre nicht am Kreispokal teil. „Wie lange, weiß ich nicht. Seitdem ich beim ESV bin, waren wir aber nie dabei“, sagte Trainer Tino Jäger, der seit Februar 2016 das Zepter schwingt. Anfang der 90er-Jahre gewannen die Eisenbahner gar fünfmal in Folge den Cup.

Die 90 Minuten sind schnell erzählt, denn der Favorit war spielbestimmend, während der A-Ligist sich auf die Defensive konzentrierte. „Toll war es nicht. Wir hatten aber stets alles im Griff und die besten Chancen ausgelassen“, resümierte Jäger, der gefühlt 90 Prozent Ballbesitz seiner Elf sah. „Daraus haben wir zu wenig kreiiert. Aber sei‘s drum. Es war ein toller Rahmen für das Endspiel. Der Gewinn ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit sowie eine schöne Sache für den Verein. Wir werden den Abend genießen“. Rund 450 Zuschauer kamen zum Hit nach Nentershausen.

Statistik

SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz: Käse (31. Kramer); P. Mangold (53. Schaffartzick), J. Schmauch, M. Mangold, L. Schmauch, Heinzerling, Bachmann, Nölke, Schenck, Müller (73. Berg), Muhlack.
ESV Hönebach: N. Katzmann; Herbig (46. Krüger), Ehmer, Lindemann, Emmerich, Störl (46. Wollenhaupt), Zilch, Schwarz (72. Brandenstein), Budesheim, Kunze, Schmidt.
Schiedsrichter: Jannik Schwarz (TSV Raboldshausen).
Zuschauer: 450.
Tore: 0:1 Kevin Kunze (25.), 0:2 Manuel Schmidt (69.), 0:3 Michael Kramer (Eigentor, 71.).
Besonderes Vorkommnis: Michael Kramer (Nentershausen/Weißenhasel/Solz)) hält Foulelfmeter von Tim Emmerich (61.).

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