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Ein Finale zum Genießen

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Von: Tino Weingarten

Bevor Michael Straub und seine Wölf-Kollegen am Sonntag gegen Burghaun zur feinen Klinge ansetzen können, steht das größte Spiel der Vereingeschichte bevor.
Bevor Michael Straub und seine Wölf-Kollegen am Sonntag gegen Burghaun zur feinen Klinge ansetzen können, steht das größte Spiel der Vereingeschichte bevor. © Kevin Kremer

Für den A-Ligisten SV Wölf steht das größte Spiel der Vereinsgeschichte bevor. Das Team von Spielertrainer Michael Straub steht im Kreispokal-Finale dem Hessenligisten Hünfelder SV gegenüber - auf eigenem Platz.

„Da müssen wir uns bei Hünfeld bedanken, dass das möglich ist“, sagt Straub, denn normalerweise findet das Finalspiel auf neutralem Platz statt. Mit den eigenen Zuschauern im Rücken soll der Coup gelingen. „Jeder hat eine Hand am Pokal. Wir müssen unsere geschlossene, emotionale Art in die Waagschale werfen. Vier Ligen Unterschied sind eine Menge Holz“, betont Wölfs Spielertrainer.

Ein wenig hadert der A-Ligist mit dem Termin, ging davon aus, dass die Liga zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden sei. Im Winter legte sich Wölf auf den 27. Mai fest. „Da war Burghaun gefühlt auch schon Meister. Es konnte keiner damit rechnen, dass es noch einmal so spannend wird. Es ist ein blöder Zeitpunkt, aber wir haben einen breiten Kader und können heute wie Sonntag alles abrufen“, sagt Straub. Am Sonntag steht das Heimspiel gegen Burghaun an.

Zuvor soll das Spiel gegen den Hessenligisten aber genossen werden: „Sowas gab es noch nie, das haben wir am Dienstag in der Spielersitzung angesprochen. Es ist das größte Spiel, was der Verein hinter sich bringen wird. Das wollen wir vor, während und nach der Partie genießen.“

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