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Kreispokale der Region: Das ist der Stand der Dinge

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Von: Tobias Konrad

Schiedsrichter Marcus Klimek
Marcus Klimek ist seit einigen Monaten Pokalspielleiter des Kreises Fulda, dem größten der Region. © Johannes Götze

Während in einem Kreis schon die Finalpaarung des Bitburger-Kreispokals steht, ist in einem anderen Kreis nicht einmal die zweite Runde abgeschlossen. Eine Übersicht zum Stand der Dinge der Pokalwettbewerbe der Region Fulda.

Kreis Fulda

„Road to FT Fulda“ lautet das Motto im Kreis Fulda. Am 17. Juni 2023 findet auf dem Sportgelände von FT im Rahmen des 120-jährigen Bestehens der Fußballabteilung der Finaltag mit den Endspielen der Senioren und Alten Herren statt. In der Vergangenheit ging ebenfalls das Frauen-Endspiel an jenem Tag über die Bühne, am Tag der deutschen Einheit (16 Uhr) duellieren sich jedoch nun schon die SG Rückers und der TSV Poppenhausen (die Hessenligisten Gläserzell, Lütter und Pilgerzell sind bereits für den Hessenpokal qualifiziert) um den Cup.

Bis zum Endspieltag liegt noch viel Arbeit vor den Mannschaften und Pokalspielleiter Marcus Klimek. Vier Partien der zweiten Runde müssen noch absolviert werden, ehe das Achtelfinale komplett ist. Dass Termindruck besteht, da andere Kreise schon viele Runden in der Vorbereitung spielten, sieht Klimek nicht so. „Wir befinden uns im Zeitplan. Unser Ziel war, bis zum Jahreswechsel die erste und zweite Runde gespielt zu haben. Das Achtelfinale möchten wir in die Wintervorbereitung einbinden, haben aber nichts gegen das eine oder andere Spiel noch in diesem Jahr. Für die verbleibenden Spiele im Viertel- und Halbfinale haben wir dann rund drei Monate Zeit bis zum Finale Mitte Juni“, sagt der Pokalspielleiter, der vor einigen Monate das Amt von Gerhard Wiegand übernahm und sich ein Beispiel an den Profis nimmt: „Im DFB-Pokal spielen sie ebenfalls nach einem 64er-Baum, haben also genauso viele Runden wie wir zu absolvieren und auch dort geht es erst im neuen Jahr in die heiße Phase.“

Bislang laufe die Zusammenarbeit mit den Vereinen harmonisch, Problemfälle hat Klimek noch nicht kennengelernt. „Einzig, dass wir erst spät mit der Pokalsaison begonnen haben stört mich ein wenig. Da spielt ein wenig der Wechsel von Gerhard zu mir im Sommer rein. Zur neuen Saison wollen wir die Spiele eher terminieren, so dass die Vorbereitung dazu genutzt werden kann“, erläutert Klimek und ist froh, dass so viele Mannschaften die Chance auf den Hessenpokal ergreifen: „Das Zugpferd Barockstadt ist zwar weg, aber dadurch ist die Wahrscheinlichkeit auf den Kreispokalsieg rapide gestiegen. Die Teilnahme am Wettbewerb lohnt sich immer, da manchmal Paarungen zustande kommen, die wohl sonst nie gespielt werden.“ Ein Derby zwischen Kreisoberligist SG Reulbach/Brand und Verbandsligist SG Ehrenberg im Achtelfinale beispielsweise – sollte die SGE Frischauf Fulda schlagen – hätte eine hohe Brisanz.

Kreis Lauterbach/Hünfeld

Nicht die Masse an Teams wie der Kreis Fulda haben die drei anderen Kreise der Region Fulda. Im Kreis Lauterbach/Hünfeld stehen mit dem SV Steinbach, der zur SG Soisdorf/Rasdorf muss, und dem Hünfelder SV drei Halbfinalisten fest. Der vierte Teilnehmer wird zwischen dem VfL Lauterbach und der SG Eiterfeld/Leimbach (19. Oktober) ermittelt. Der Finalort richtet sich nach der Endspielpaarung. Das unterklassige Team hat Heimrecht, sofern Steinbach oder Hünfeld der Gegner ist. Sollten der SVS und der HSV das Finale bilden, wechselten sich die Vereine in der Vergangenheit bei der Ausrichtung jeweils ab. Zuletzt duellierten sich beide 2018 im Mühlengrund, weshalb bei einem möglichen Endspiel der Clubs im kommenden Frühjahr die Rhönkampfbahn des HSV Austragungsort wäre.

Kreis Schlüchtern

Bereits im Halbfinale angelangt ist der Kreis Schlüchtern. Am 8. April sollen die Semifinals zwischen der SG Schlüchtern und der SG Bad Soden sowie dem SV Marjoß und der SG Freiensteinau steigen. Am Endspielort hat sich nichts geändert: Die Schlüchterner Auwiese ist trotz einiger Diskussionen in der Vergangenheit die Austragungsstätte.

Kreis Hersfeld/Rotenburg

Als erster Kreis kürte Hersfeld/Rotenburg in der zurückliegenden Saison den Kreispokalsieger schon am Ostersamstag. Da die Teams in der laufenden Runde bereits in der Vorbereitung viele Pokalspiele absolvierten, ist die Finalpaarung zwischen der SG Neuenstein und der SG Niederaula/Kerspenhausen schon fix. Wann und wo das Spiel stattfindet, ist noch offen. „Der Ostersamstag ist wieder in der engeren Auswahl, aber grundsätzlich überlasse ich die Terminfindung den Vereinen. Es soll aber ein würdiger Rahmen her“, schildert Pokalspielleiter Thomas Becker.

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