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Zuletzt war‘s ein 1:15

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Von: Tobias Konrad

Nicolas Häuser (links) und Steffen Witzel (rechts) wollen die Hürde SG Dittlofrod/Körnbach (Bildmitte) überspringen.
Nicolas Häuser (links) und Steffen Witzel (rechts) wollen die Hürde SG Dittlofrod/Körnbach (Bildmitte) überspringen. © Siggi Larbig

Für Kreisoberligist SG Dittlofrod/Körnbach steht heute (19 Uhr) das Saisonhighlight an. Im Halbfinale des Kreispokals Lauterbach/Hünfeld gastiert Hessenligist Hünfelder SV in Dittlofrod.

Auf die Frage, ob er denn ein wenig aufgeregt wäre, lacht Thorsten Heiderich nur. Der Trainer der SGDK ist erfahren genug, weiß, dass seine Truppe einen Sahnetag braucht. „Eins von 30 Spielen gewinnen wir. Vielleicht ist uns das Glück hold“, sagt der 51-Jährige. Erfahrungen an Hünfeld habe er ausreichend, in Erinnerung geblieben ist ihm beispielsweise eine 0:5-Niederlage aus dem Jahr 2002. Als Keeper des SVA Bad Hersfeld war er chancenlos zu Landesligazeiten gegen den HSV.

Wesentlich frischer sind die Erinnerungen seiner Spieler an das „Aushängeschild des Hünfelder Landes“. Im Februar 2018 trafen sich beide Teams auf der Rhönkampfbahn. Freundschaftsspiel. Mit 1:15 ging Dittlofrod/Körnbach baden. Ein solches Ergebnis wird‘s wohl nicht werden, zu groß sind derzeit die Hünfelder Sorgen im Abstiegskampf. Und vielleicht liegt darin die Chance des Außenseiters? „Wir erwarten nichts, wollen einzig hochmotiviert sein und so gegen eine uns spielerisch überlegene Mannschaft vor einer hoffentlich guten Kulisse bestehen“, schildert Heiderich.

Für einige seiner Schützlinge sei es das größte Spiel der bisherigen Laufbahn, die eigentlich angedachte Austragung vor einer Woche verhinderte Corona in den Reihen des Kreisoberligisten. Nun sei der Kader nahezu vollständig, auch der ehemalige HSVler Levin Baumgart – der 22-Jährige wirkte für eine Saison in der Haunestadt, ist nun seit 2020 zurück bei seinem Heimatverein – ist mit von der Partie.

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