1. torgranate
  2. Granatenstark
  3. Frauen

Bestes Spiel, "geiles Erlebnis" – aber kein Punkt

Erstellt: Aktualisiert:

Der Treffer von Vivien Schwing (rechts) reichte nicht für etwas Zählbares. Foto: Charlie Rolff
Der Treffer von Vivien Schwing (rechts) reichte nicht für etwas Zählbares. © Charlie Rolff

Der SV Gläserzell hat sein bestes Saisonspiel in der Frauen-Regionalliga nicht mit etwas zählbarem gekrönt. Beim Karlsruher SC besiegelte ein spätes Gegentor die 1:2 (0:0)-Niederlage.

Nach einer Ecke wurde Melissa Zweigner-Genzer, die bereits den ersten Treffer für den KSC erzielt hatte, am kurzen Pfosten alleine gelassen und köpfte nach 89 Minuten zum Siegtreffer für die Gastgeberinnen ein. Ganz bitter für den SV Gläserzell, der bis dato mindestens ebenbürtig war. In einem sehr kampfbetonten Spiel auf schwer bespielbarem Geläuf hatte der Gast Glück, dass ein Abseitstor für Karlsruhe nicht gegeben wurde (20.). Auf der anderen Seite hatte Ann Marit Herzig eine gute Chance, schoss aber knapp vorbei (35.).

In den zweiten 45 Minuten hatte der SVG sogar ein kleines Chancenplus, ehe Karlsruhe nach einem guten Schnittstellenpass in Führung ging (72.). Gläserzell ließ sich nicht beirren, Lisa Kolbe eroberte den Ball und spielte Vivien Schwing frei, die zum Ausgleich traf (79.). Doch der Kopfballtreffer kurz vor Schluss verhinderte den ersten Punkt in dieser Saison. "Ich hoffe, dass wir die Aggression, die nach so einer knappen Niederlage entsteht, in die nächste Woche und das Heimspiel gegen Sand transportieren können. Das war für uns trotzdem ein mega Event, so etwas Geiles hatten wir in dieser Saison noch nicht", sagte Trainer Felix Dorn nach der ersten Auswärtsübernachtung.

Die Statistik:

SV Gläserzell: Jökel; Haumann, Schwing, Herzig (75. Gerhard), Schmidt, Eckard, Gutberlet (68. Henke), Kolbe, Willmer (86. Pape), Roth, März.
Schiedsrichterin: Evelyn Holtkamp (SSV Vogelstang).
Zuschauer: 217.
Tore: 1:0 Melissa Zweigner-Genzer (72.), 1:1 Vivien Schwing (79.), 2:1 Melissa Zweigner-Genzer (89.).

Auch interessant