Gläserzells Trainer Felix Dorn hofft auf die ersten Regionalliga-Punkte. Foto: Charlie Rolff
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Gläserzells Trainer Felix Dorn hofft auf die ersten Regionalliga-Punkte.

Dorn: "Spielerinnen waren mit sich selbst beschäftigt"

Drei Spiele, drei Pleiten: Der SV Gläserzell hat in der Frauen-Regionalliga ganz schnell festgestellt, dass der Wind in dieser Klasse anders weht.

„Wir sind im Vorfeld realistisch an die Sache herangegangen und wussten, wie schwer es werden würde“, betont Trainer Felix Dorn. Gerade an zwei Punkten soll sein Team in den kommenden Spielen arbeiten: „Wir müssen unser Zweikampfverhalten verbessern. Und als komplettes Team mehr kommunizieren. Das Spieltempo ist jetzt höher, viele Spielerinnen waren in den ersten Spielen mit sich selbst beschäftigt. Dadurch blieben die Grundtugenden im Mannschaftsverbund auf der Strecke.“

Eine verbesserte Körperlichkeit und Kommunikation sollen schon am Sonntag zum Tragen kommen. Mit Freiburgs U20 ist um 11 Uhr eine junge Mannschaft zu Gast, die nach Angaben des Gläserzeller Trainers für hohes und aggressives Pressing steht. Die Bundesliga-Reserve steht mit zwei Siegen und zwei Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle. „Wir müssen dem Druck standhalten und immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen“, fordert Dorn.

Vom Oktoberfest, das der SVG am Sonntag feiert, erhofft sich der Übungsleiter einen zusätzlichen Schub: „Hoffentlich sorgen ein paar Interessierte mehr für eine gute Kulisse. Es wäre schön, wenn die Mädels mit einer guten Zuschauerzahl belohnt werden würden und sich dabei vielleicht die ersten Punkte holen“, hofft Dorn, der einige angeschlagene und fragliche Spielerinnen hat. Sicher fehlen wird Abwehrchefin Michelle Schneider.

Lütters großer Schritt Richtung Play-Offs?

In der Hessenliga hat Pilgerzell derweil eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Tabellenführer Großenenglis gibt am Samstag (16 Uhr) seine Visitenkarte ab. Da sich die Wege im neuen Jahr höchstwahrscheinlich trennen werden, kann der Tabellenletzte unter Interimstrainer Gianni Leonangeli recht entspannt in die Partie gehen. Im Hinspiel kassierte der TSV beim 0:9 die mit Abstand höchste Saisonniederlage.

Lütter empfängt derweil eine Stunde später den Vorletzten Hessen Kassel. 4:2 siegte die TSG im Hinspiel auf Kunstrasen, Torhüterin Eva Lohmann sah in dieser Partie die Rote Karte. Mit einem Sieg könnte die Truppe von Andre Kleinheinz die Play-Offs quasi eintüten, mit Lollar und Marburg treffen zwei Konkurrenten direkt aufeinander.

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