Celine Gerhard vom SV Gläserzell spielt in den Planungen von Trainer Felix Dorn eine zentrale Rolle.
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Celine Gerhard spielt in den Planungen von Trainer Felix Dorn eine zentrale Rolle.

Hessenpokal gegen Haitz

Gläserzell nimmt Kurs auf Pokal-Duell mit Pilgerzell

Nächster Anlauf für das Hessenpokal-Spiel des SV Gläserzell. Nach mehreren Absagen im vergangenen Jahr treten die Regionalliga-Frauen des SVG am Samstag (14 Uhr) bei Verbandsligist SG Haitz an.

Unbespielbarkeit des Platzes und Corona. Dadurch musste das Zweitrundenspiel der beiden Mannschaften bis Ende Februar vertagt werden. Zumindest die Witterung dürfte der Austragung keine Steine mehr in den Weg legen, die Partie findet auf dem Kunstrasenplatz in Wächtersbach statt.

„Logischerweise sind wir klarer Favorit und ich erwarte, dass wir in die nächste Runde kommen. Die Vorbereitung war allerdings ein Stück weit schwierig, deshalb bin ich gespannt, was wir spielerisch umsetzen werden“, sagt Trainer Felix Dorn. Die schwierige Vorbereitung begründet sich durch zwei Testspiel-Absagen der Gegner und nicht optimale Trainingsbeteiligung. „Wegen Corona sind immer mal ein oder zwei ausgefallen. Aber wir sind auf einem guten athletischen Level und wollen in den nächsten Wochen die spielerischen Elemente reinbringen“, betont Dorn.

SV Gläserzell glaubt an Klassenerhalt in der Regionalliga

Mit Haitz wartet auf den Regionalligisten ein guter Härtetest, bei optimalem Ausgang für den SVG stünde am 5. März (17 Uhr) schon das Achtelfinale beim TSV Pilgerzell statt. Dann ist es nur noch eine Woche, bis in der Regionalliga die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt III startet. „Das klare Ziel ist es, so lange am Klassenerhalt zu arbeiten wie es rechnerisch möglich ist. Wir sind realistisch, aber wenn wir es nicht probieren wollen, müssten wir auch erst gar nicht mehr anfangen“, sagt Dorn. In der Hinrunde setzte es in sieben Spielen sechs Niederlagen, im letzten Spiel gegen den SC Sand II gelang der ersehnte erste Sieg.

Einfacher wird es nicht, zumal mit Vivien Schwing die beste Gläserzeller Torschützin den Verein im Winter verlassen hat. „Eins zu eins können wir Vivien nicht ersetzen, das verteilen wir auf mehreren Schultern. Celine Gerhard hat ihre Torjägerqualitäten bewiesen und wird eine zentrale Rolle einnehmen, muss aber die Unterstützung bekommen“, lässt Dorn in seine Planungen blicken. Ein neues Gesicht im Kader ist Vera Wurm. Die 27-Jährige spielte zuletzt beim ETSV Würzburg, beendete vor drei Jahren eigentlich ihre Karriere und wurde nun reaktiviert, um beim Gläserzeller Unterfangen zu helfen.

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