Für Jasmin Jökel und den SV Gläserzell startet am Wochenende das Abenteuer Regionalliga. Foto: Charlie Rolff
+
Für Jasmin Jökel und den SV Gläserzell startet am Wochenende das Abenteuer Regionalliga.

Mischung aus Vorfreude und Respekt

Mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt III startet der SV Gläserzell am Sonntag (14 Uhr) ins Abenteuer Regionalliga. Es hätte leichtere Spiele zum Auftakt geben können, wie Trainer Felix Dorn unterstreicht.

„Das ist ein ziemlich starker Gegner. Die Eintracht hat viele Testspiele klar gewonnen“, sagt Dorn, der ein wenig Videoanalyse betrieben und so die Stärken und Schwächen des Gegners ermittelt hat: „Sie pressen hoch, sind technisch gut und abschlussstark. Da müssen wir kompakt stehen und durch Konter immer wieder Nadelstiche setzen“, hat der Trainer einen genauen Matchplan im Kopf.

Die Mischung aus Vorfreude und Respekt auf die Saison in der dritthöchsten Spielklasse ist bei den Beteiligten da, für die Herausforderungen hat Gläserzell seinen Kader verstärkt. Mit Melina Stock (TSV Lustnau) kam eine Regionalliga-erfahrene Spielerin nach ihrem Studium zurück, die Winter-Neuzugänge Emma Kessler (Jugend VfL Wolfsburg) und Marina Lermer (SC Soisdorf) wollen bald ihre ersten Ligaspiele beim sonst unveränderten SVG bestreiten.

Die Vorbereitung lief zufriedenstellend für Dorn, der sich über eine gute Trainingsbeteiligung und ein erfolgreiches Trainingslager freuen durfte. Ein Testspiel musste Gläserzell selbst nie absagen, zuletzt fiel die Generalprobe gegen die Würzburger Kickers aber ins Wasser, da der Gegner über Personalprobleme klagte.

Das Auftaktprogramm des SVG hat es aber in sich, nach dem Spiel gegen Frankfurt III kommt der TSV Jahn Calden, der keinen Hehl aus seinen Ambitionen macht und verlauten ließ, in die Zweite Liga aufsteigen zu wollen. Für den SVG geht es derweil nur um den Klassenerhalt. In der geteilten Regionalliga, in der Gläserzell mit sieben anderen Vereinen aus Hessen und Baden-Württemberg spielt, steigen die letzten beiden ab, die Plätze fünf und sechs müssen in die Relegationsspiele mit zwei Teams aus der anderen Staffel, erst ab Rang vier wäre der Verein sicher gerettet. „Wenn wir die Relegation erreichen könnten, wären wir schon sehr zufrieden. Alles andere wäre ein Bonus“, sagt Dorn.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema