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Freiburger Überfallkommando

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Von: Tino Weingarten

Valerie Roth (links) und dem SV Gläserzell blieb gegen Sury Alichy Gil und den SC Freiburg meist nur die Beobachterrolle.
Valerie Roth (links) und den Gläserzellerinnen blieb gegen Sury Alichy Gil und die Freiburgerinnen meist nur die Beobachterrolle. © Charlie Rolff

Nach dem deutlichen Hinspiel-Ergebnis hat Frauen-Regionalligist SV Gläserzell auch im Rückspiel eine klare Niederlage gegen die U20 des SC Freiburg hinnehmen müssen. Mit einem 1:7 (0:5) im Gepäck tritt der SVG die Heimreise aus dem Breisgau an.

Bereits nach zehn Minuten war der Ausgang der Partie klar, nach 29 hat sich der Freiburger Erfolg auch in der Höhe abgezeichnet. „Die haben von Beginn an überragend Druck gemacht und das 90 Minuten durchgehend. Nach dem 2:0 war klar, dass das Spiel gegessen war“, sagte Gläserzells Trainer Felix Dorn nach dem Spiel.

Mit 5:0 führten die Gastgeberinnen nach einer halben Stunde, kombinierten sich auf dem Kunstrasenplatz neben dem Schönbergstadion immer wieder durch die Defensive der Gläserzellerinnen. „Für mich ist das die beste Mannschaft in der Regionalliga. Sie wollen in die 2. Bundesliga aufsteigen und da gehören sie aus meiner Sicht auch hin“, betonte Dorn. Für seine Mannschaft kam Katharina Schick noch zum Ehrentreffer (79.).

Mannschaft des SV Gläserzell rückt enger zusammen

Am Samstag reiste der SVG ins Breisgau, übernachtete dort. „Wir haben einen schönen Abend in Freiburg verbracht und sind mannschaftlich zusammengerückt. Auf die nächsten vier Spiele müssen wir uns fokussieren, das sind die Gegner unserer Kragenweite“, sagte Dorn. Gegen Offenbach, Hessen Wetzlar, Karlsruher SC und dem SC Sand II, gegen die der bislang einzige Sieg gelang, wollen die Gläserzellerinnen noch an der Ausbeute basteln.

Statistik

SC Freiburg U20: Baum; Wöhrn, Gellert, Lorenz (67. Rigamonti), Thoma, Rotzinger (75. Ivanova), Gil (55. Bianchi), Heck (75. Scherer), Schwer (55. Hartmann), Eckerle, Ezebinyou.
SV Gläserzell: Jökel; Haumann, Stock (60. Lermer), Herzig, Schmidt, Gutberlet (46. Schick), Gerhard, Kolbe (60. März), Schneider, Roth, Willmer (60. Pape).
Schiedsrichterin: Theresa Hug (TSV Lustnau).
Zuschauer: 56.
Tore: 1:0 Victoria Ezebinyou (5.), 2:0 Nicole Eckerle (10.), 3:0 Antonia Thoma (20.), 4:0 Anne Rotzinger (22.), 5:0 Sury Alichy Gil (29.), 6:0 Annalena Heck (52.), 7:0 Jule Bianchi (71.), 7:1 Katharina Schick (79.).

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