Die MSG Gläserzell/Pilgerzell kann sich auf die Bundesliga-Aufstiegsrunde freuen.
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Die MSG Gläserzell/Pilgerzell kann sich auf die Bundesliga-Aufstiegsrunde freuen.

MSG Gläserzell/Pilgerzell

Bundesliga ruft

Vorzeitig die Hessenmeisterschaft hat sich die MSG Gläserzell/Pilgerzell in der B-Juniorinnen-Hessenliga gesichert. In wenigen Wochen steht das Aufstiegsturnier zur Bundesliga an.

Acht Spiele, acht Siege und durchweg Kantersiege. Die MSG hat in der Aufstiegsrunde schlicht keine Konkurrenz, am Wochenende feierte das Team von Trainer Sascha Auel einen 15:0-Erfolg gegen die SG Bornheim. Noch zwei Partien müssen nun über die Bühne gebracht werden, ehe es beim Aufstiegsturnier gegen die Meister aus Bayern und aus Baden-Württemberg. Die Namen jener Kontrahenten lassen sich bestens lesen. Während der 1. FC Nürnberg als bayrischer Kandidat feststeht, entscheidet es sich in Württemberg zwischen dem Hegauer FV und dem Karlsruher SC, die am letzten Spieltag aufeinandertreffen.

Bayern, Eintracht, Freiburg, Hoffenheim – die Mädels haben sich die Bundesliga verdient.

Gianni Leonangeli, Jugendleiter und Betreuer der MSG Gläserzell/Pilgerzell

„Es ist historisch und ich kann mich nicht erinnern, dass eine Juniorenmannschaft aus Osthessen so durch eine Liga gefegt ist. Die Mannschaft leistet überragende Dinge. Die vielen, hohen Siege hören sich leicht an, jedoch musst du die Disziplin haben, um immer über die volle Spielzeit auf der Höhe zu sein und nie nachzulassen“, schildert Gianni Leonangeli, Jugendleiter und Betreuer der Mannschaft. Ein wenig hadert er noch immer mit der vergangenen Saison, als die MSG ebenfalls alles gewann, am Ende aber Wetzlar den Vortritt lassen musste, da die Tordifferenz besser war. „Für uns war diese Saison ein verlorenes Jahr, denn es ist fraglich, ob sich die Mädels bei der Stärke der Gegner weiterentwickelt haben. Der Jahrgang ist top, wir hätten gerne in der Bundesliga gespielt, aber der Verband hatte andere Pläne. Zumal ich denke, dass es eine Initialzündung für die Region gewesen wäre, wenn der FC Bayern München, Eintracht Frankfurt, der SC Freiburg oder die TSG Hoffenheim hier gespielt hätten.“

Beim Aufstiegsturnier steigen zwei von drei Teams auf

Am 28. Mai kann die MSG das Kunststück nachholen. In Leingarten (Baden-Württemberg) findet das Aufstiegsturnier statt. Gespielt wird zweimal gegen jeden Gegner bei einer Spielzeit von 30 Minuten pro Spiel. Nicht nur der Sieger, sondern gar der Zweite steigt auf. „Es ist alles möglich. Wichtig ist aber, dass wir schon auf die neue Runde vorausblicken und eine konkurrenzfähige Mannschaft für die Bundesliga hätten. Verdient haben es die Mädels allemal, dieses Abenteuer zu erleben“, sagt Leonangeli.

Barockstadt Fulda-Lehnerz spürt die Nachwehen vom Highlight gegen Eintracht Frankfurt

Selbst einige Tage nach dem sensationellen Sieg im Hessenpokal-Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt sucht Barockstadt-Coach Sascha Fiedler noch die passenden Worte für sein Team. „Überragend, wenn das gegnerische Trainer-Team um Ervin Skela und Alexander Meier dich beglückwünscht und von einem absolut verdienten Sieg spricht. Das zeigt, dass wir nicht allzu viel falsch gemacht haben. Es war in allen Belangen und vor allem defensiv top“, konstatiert Fiedler, der mit seinem Team den Erfolg noch ein wenig zelebrierte und der sich freute, dass die Mannschaft im Nachgang für die gebrachte Leistung gefeiert wurde.

Dass am Sonntag die Körner gegen die TSG Wieseck fehlten, ist logisch. Mit 0:3 ging das Auswärtsspiel verloren, Fiedler gab einige Akteure zur U19 ab und schenkte Spielern Einsatzzeit, die zuletzt etwas hinten an standen. „Die Jungs haben sich das verdient. Im Sturm haben wir mit Jalis Solangi und Marlon Poch zwei neue Jungs gebracht, wobei vor allem Marlon in den vergangenen Wochen auf sich aufmerksam machte. Er zeigt, dass die Jungs immer am Ball bleiben müssen. Leider haben wir im Spiel nicht die nötige Tiefe gefunden.“ Nun soll am Wochenende das Ligaspiel gegen Kickers Offenbach steigen, ehe es am 26. Mai gegen den OFC im Hessenpokal-Halbfinale geht. Da jedoch einige Spieler am Wochenende bei der Hessenauswahl weilen, möchte die SGB das Duell verlegen.

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