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KSC und „Glubb“ warten auf dem Weg in die Bundesliga

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Von: Tobias Konrad

In der Bundesliga-Aufstiegsrunde wartet der Karlsruher SC und der 1. FC Nürnberg auf die MSG Gläserzell/Pilgerzell
In der Bundesliga-Aufstiegsrunde wartet der Karlsruher SC und der 1. FC Nürnberg auf die MSG Gläserzell/Pilgerzell © Verein

Große Spiele werfen ihren Schatten voraus. Die B-Juniorinnen der MSG Gläserzell/Pilgerzell haben am Samstag die Chance auf den Aufstieg in die Bundesliga. Es geht in der Aufstiegsrunde im baden-württembergischen Leingarten gegen den Karlsruher SC und den 1. FC Nürnberg.

„Das ist einfach nur genial. Wir spielen gegen namenhafte Gegner, sind im Konzert der Großen dabei. Der Samstag wird ein Festtag“, blickt MSG-Coach Sascha Auel voraus. Berührungspunkte habe er bislang mit keinem Gegner gehabt, lediglich die Statistiken kenne er. „Aber die sind genauso heiß wie wir“, sagt Auel, was sich auf den Social-Media-Kanälen der Kontrahenten erkennen lasse. Der Gläserzell/Pilgerzell-Trainer erwartet ein offensives Feuerwerk, denn alle drei Mannschaften stehen für Spektakel. Der KSC setzte sich am letzten Spieltag im Zweikampf mit Hegau durch und erzielte 98 Saisontore, der „Glubb“ aus Franken kommt auf deren 85 und die MSG schoss sich mit 78 Treffern warm.

Bei einer Spielzeit von 30 Minuten geht es jeweils zweimal gegen Karlsruhe und Nürnberg. Den Startschuss bilden die Gegner, nach einer kurzen Pause geht es für das Auel-Team erst gegen Karlsruhe und dann gegen Nürnberg. „Das Los hat es gut mit uns gemeint. Wir spielen quasi zwei Halbzeiten.“ Wie sehr seine Mädels nach dem verpassten Aufstieg in der letzten Saison brennen, wolle die MSG unbedingt beweisen. Von Druck sei aber nichts zu spüren. „Wir werden den Tag komplett genießen. Per Reisebus starten wir gegen 8 Uhr, werden gegen 12 Uhr vor Ort sein und machen zur Auflockerung einen kleinen Spaziergang. Ich denke, es wird eine gute Atmosphäre herrschen. Das haben sich die Mädels verdient nach dieser bärenstarken Runde“, schildert Auel.

Wichtig werde es sein, den Schalter umzulegen. In der Hessenliga hatte die MSG keine Widersacher, die Partien gingen stets hoch zugunsten von Gläserzell/Pilgerzell aus. „Im Kopf wussten wir immer, dass es für die Liga reicht wenn wir etwas Gas geben. Jetzt kommt eine ganz andere Qualität. Ich bin positiv gestimmt, dass wir den etwas anderen Rhythmus schnell verinnerlichen“, sagt Auel. Einige Spielerinnen aus dem Jahrgang 2006 und 2007 agieren per Zweitspielrecht in der Gruppenliga der Jungs, die körperliche Komponente könnte vielleicht ein entscheidender Faktor in der Aufstiegsrunde werden. Einzige Wermutstropfen sind die privaten Ausfälle von Marie Voth und Paulina Rumpf, ansonsten ist der Kader vollzählig. „Egal, was kommt. Die Heimfahrt ist lang und wir werden uns die Laune nicht vermiesen lassen“, stellt Auel klar. Mit dem Bundesligaaufstieg in der Tasche würde diese wohl noch genüsslicher erfolgen.

Barockstadt Fulda-Lehnerz erneut machtlos

Die SG Barockstadt ging in der Aufstiegsrunde der Hessenliga auch im vierten Spiel als Verlierer vom Platz. Die U16 von Eintracht Frankfurt war beim 0:5 eine Nummer zu groß. Dicht vor dem Titelgewinn in der Gruppenliga und dem Aufstieg in die Verbandsliga steht die JSG West Ring nach dem knappen 3:2 gegen den FV Horas. Die Truppe von Tim Marquardt hat vier Punkte Vorsprung vor dem Zweiten JSG Eitratal/Kegelspiel, die nur noch zwei Spiele zu absolvieren hat, während West Ring noch ein Spiel mehr in der Hinterhand hat.

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