Barockstadts Noah Maienschein (rechts) zog mit seiner Mannschaft gegen die U14 von Eintracht Frankfurt knapp den Kürzeren. Foto: Charlie Rolff
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Barockstadts Noah Maienschein (rechts) zog mit seiner Mannschaft gegen die U14 von Eintracht Frankfurt knapp den Kürzeren.

Eintracht bestraft den einen Fehler

Zwar unterlagen die C-Junioren der SG Barockstadt in der Hessenliga der U14 von Eintracht Frankfurt, Trainer Marc Friedel konnte der 1:2 (1:1)-Niederlage dennoch positive Aspekte abgewinnen.

Die Unterschiede zu den Spielern der Eintracht, die im Nachwuchsleistungszentrum eine gänzlich andere Ausbildung genießen als die Barockstädter, seien natürlich erkennbar gewesen, sagt Trainer Marc Friedel: „Sie haben auf dem Platz viel Präsenz und legen von der Bank Spieler nach, die gleichwertig sind und noch einmal richtig Betrieb machen. Aber es war ein sehr gutes Spiel von meiner Mannschaft. Es haben Kleinigkeiten gefehlt am Ende. Die Jungs haben das, was wir uns vorgenommen haben, sehr gut umgesetzt.“ Lange hielt die SGB das Unentschieden, Tom Lötters glich die Eintracht-Führung umgehend aus, doch ein individueller Fehler brachte den Gästen drei Punkte. „Das darf uns nicht passieren, dass wir im eigenen Ballbesitz dem Gegner den Ball in die Füße spielen. Da fehlt uns dann noch etwas“, betont Friedel.

Dennoch, was Laufbereitschaft, Aggressivität und die Kompaktheit angeht, spricht Friedel seinen Schützlingen gute Noten aus. „Auch das Umschaltspiel ist uns beim 1:1 perfekt gelungen. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann etwas häufiger den Ball und zwei, drei gute Aktionen, wo der Pass in die Spitze leider nicht ankommt“, sagt Friedel. Eine Leistung, die Friedel am kommenden Wochenende unbedingt bestätigt sehen will, wenn der punktgleiche OSC Vellmar in der Johannisau antritt. „Es ist ein Heimspiel, wir haben Vellmar zuhause. Ohne den Jungs Druck machen zu wollen, ist das ein Spiel, das wir gewinnen müssen. Wenn wir mit diesem Willen auftreten, bin ich überzeugt, dass wir das Spiel gewinnen werden“, sagt Friedel.

Kocum hofft auf Neuzugänge

In der Verbandsliga mussten sowohl die JSG Flieden/Schweben (0:5 gegen VfL Kassel) als auch die JSG Künzell deutliche Niederlagen hinnehmen. Für Künzell war das 0:6 gegen Wieseck II bereits die fünfte Niederlage in Folge. „Wir haben einen sehr dünnen Kader und wenn uns dann zwei, drei Spieler fehlen, sind wir sofort geschwächt. Gegen solche Mannschaften kommen wir dann nicht an“, liefert Trainer Kemal Kocum die Erklärung für diese Negativ-Serie. Deshalb möchte Kocum den Kader im Winter justieren, einige Neuzugänge präsentieren, um in der Rückrunde qualitativ und quantitativ besser dazustehen.

Die Künzeller starteten in das Spiel gegen die Wiesecker Reserve mit einer defensiven Grundeinstellung. Der Plan musste allerdings nach sechs Minuten wieder über den Haufen geworfen werden, weil Wieseck nach einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung ging. „Das Ergebnis haben wir in die Pause gerettet und haben uns in der zweiten Halbzeit gut gesteigert. Nur sieht man das im Ergebnis nicht“, sagt Kocum, denn seine Mannschaft fing sich nach dem Seitenwechsel noch vier weitere Gegentore. Nun steht für die JSG Künzell erstmal eine Pause an, die für Kemal Kocum gelegen kommt: „Einige Jungs können jetzt fit werden. Wenn alle da sind, können wir jeden gefährden.“

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