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Friedel übergibt an Röhnke

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Folgte hiernach ein Schiedsrichterpfiff? Flieden/Schwebens Maxim Baier (vorne) hat hier im Duell mit Ederberglands David Möller das Nachsehen. Foto: Charlie Rolff
Folgte hiernach ein Schiedsrichterpfiff? Flieden/Schwebens Maxim Baier (vorne) hat hier im Duell mit Ederberglands David Möller das Nachsehen. © Charlie Rolff

Mit einer Niederlage hat sich die SG Barockstadt in die Winterpause der Hessenliga verabschiedet. Gegen den 1. FC Erlensee unterlag die SGB im letzten Spiel von Marc Friedel mit 0:1.

„Ich wiederhole mich da Woche für Woche. Unser Manko ist der Abschluss, das müssen die Jungs nach dem Winter unbedingt abstellen“, ärgerte sich Friedel erneut über dieselben Themen wie bereits in den vergangenen Spielen. Nach einer chancenarmen ersten Halbzeit kam die SGB besser ins Spiel und erarbeitete sich vier gute Gelegenheiten, brachte davon jedoch keine im Tor unter. „Eine davon müssen wir mindestens nutzen. Aber so darfst du dich nicht wundern, wenn du nach einer Ecke das Gegentor bekommst“, sagte Friedel. Eine Ecke klärte die Barockstädter Defensive nur unzureichend, Erlensee wusste das zu nutzen und erzielte kurz vor dem Ende den Siegtreffer.

Die Barockstadt geht als Tabelle-13. in die Winterpause, acht Punkte sammelten die C-Junioren in einer turbulenten Hinrunde samt Trainerwechsel. Nach der Winterpause wird Pascal Röhnke die Mannschaft als hauptverantwortlicher Trainer übernehmen. „Da suchen wir noch jemanden, der ihn unterstützt, da er derzeit noch alleine wäre. Sebastian Bullemer beginnt demnächst mit seinem Studium“, sagt Alessandro Marino, Nachwuchszentrum-Leiter der SG Barockstadt. Für Vorgänger Friedel ist klar: „Die Mannschaft hat das Potential, die Klasse zu halten.“

"Müssen im nächsten Jahr sofort liefern"

Eine bittere Niederlage musste die JSG Flieden/Schweben zum Abschluss in der Verbandsliga verkraften. Zwei späte Gegentreffer besiegelten eine 0:2-Niederlage gegen den FC Ederbergland, der mit dem Erfolg wiederum nun einen Punkt hinter Flieden/Schweben steht – und zwei Spiele weniger ausgetragen hat. „Damit sind die Siege gegen Wieseck und Marburg wieder dahin. Da haben wir gute Spiele gemacht, haben es aber gegen Ederbergland nicht auf den Platz bekommen. Und die waren durchaus schlagbar gewesen“, ärgerte sich Trainer Lothar Sorg über den vermeidbaren Punktverlust. Ein typisches 0:0-Spiel sei es gewesen, in dem Ederbergland seine erste wirkliche Chance nutzte, eine Unachtsamkeit der Hausherren nach einem langen Ball nutzte und bestrafte.

„Hätten wir das Spiel gewonnen, wäre ich mit unserer Hinrunde zufrieden gewesen. Allerdings haben wir gegen zwei Mitkonkurrenten verloren, weshalb es so noch einmal eng werden kann. Zum Rückrundenauftakt müssen wir sofort liefern“, sagte Sorg. Weiter geht es am 12. März. Ein letztes Spiel in diesem Jahr trägt noch die JSG Künzell aus – gegen Ederbergland.

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