Foto: Charlie Rolff
+
Foto: Charlie Rolff

Gräber stößt der Spielort sauer auf

Reichlich bekannt sind sich die A-Junioren des Gruppenligisten JFV Hünfelder Land und des Kreisligisten JSG Lauter. Bereits zum dritten Mal in Folge treffen beide Teams im Finale heute Abend (19 Uhr) aufeinander. Dem Trainer von Hünfelder Land, Alexander Gräber, passt der Spielort aber überhaupt nicht.

Angesetzt ist das Endspiel in Wallenrod. Wie vor zwei Jahren, als sich die Mannschaft von Gräber im Elfmeterschießen den Pokal sicherte. "Es war sehr hitzig, es gab Provokationen und meine Spieler haben sich leider provozieren lassen", blickt Gräber zurück. Nach einer Beschwerde fand das Finale im vergangenen Jahr in Pfordt statt, in diesem Jahr scheint das Anliegen von Gräber und Hünfelder Land aber nicht mehr zu gelten: "Ich war schwer erstaunt, das Endspiel wieder dorthin zu legen. Ich fühle mich dadurch provoziert und wir werden noch eine Schippe drauflegen", sagt Gräber.

Sollte seine Mannschaft das Endspiel gewinnen, würden sie den Wanderpokal für den dritten Sieg in Folge behalten, "das wäre eine riesen Nummer", betont der A-Junioren-Trainer. Seine Mannschaft wisse, was auf sie zukommt, zumal Lauter im bisherigen Turnierverlauf bereits zwei Gruppenligisten mit Vogelsberg/Lauterbach und Burghaun/Haunetal rausgeschmissen hat. "Trotzdem freue ich mich darüber, dass sich diese Konstellation wieder ergibt", sagt Gräber.

Morgen (19 Uhr) findet in Rothenkirchen das Endspiel der B-Junioren statt. Kreisligist JFV Burghaun/Haunetal trifft auf Gruppenligist JSG Eitratal/Kegelspiel. Der Tabellenführer der Kreisliga ist klarer Außenseiter gegen den Zweiten der Gruppenliga. Amtierender Titelträger sind allerdings die B-Junioren von Burghaun/Haunetal.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema