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Hessenpokal-Ekstase in Offenbach: Barockstadt dreht 0:2 und steht im Endspiel

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Von: Tobias Konrad

Die U17 der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz steht im Endspiel um den Hessenpokal.
Die U17 der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz steht im Endspiel um den Hessenpokal. © Instagram SGB-Junioren

Die U17 der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz hat Geschichte geschrieben. Nach einem 0:2-Rückstand bei Kickers Offenbach siegte das Team von Sascha Fiedler 3:2 und darf am kommenden Donnerstag im Hessenpokal-Finale gegen Bundesligist Darmstadt 98 ran.

Eine osthessische Mannschaft im Hessenpokal-Finale? Nicht alltäglich! Vor sechs Jahren glückte dem JFV Viktoria Fulda mit der U19 zuletzt der Sprung ins Endspiel, entsprechend war die SGB heiß wie Frittenfett. Und zeigte das sofort zu Beginn. Der OFC wurde zu Fehlern gezwungen, doch plötzlich riss der Faden. Die Anspannung wurde sichtbar, das Vertrauen in sich selbst fehlte komplett. Offenbach nutzte dies, führte zur Pause 2:0. Fiedler appellierte an die eigene Stärke der Mannschaft, die umgehend nach Wiederbeginn den Faden fand. Maximilian Trier verkürzte eiskalt, traf Mitte des zweiten Durchgangs zum Ausgleich und spätestens bei Maximilian Lindemanns Siegtreffer drei Minuten vor Schluss eskalierten die Osthessen.

„Unglaublich. Ein mega Kompliment an alle, Spieler wie Eltern. Eine unglaubliche Unterstützung von außen, die die Jungs zurückgezahlt haben. Durchs Zentrum hatten wir stets Überzahl und wussten das schließlich zu nutzen. Wir waren druckvoll, aber mussten immer wieder auf Konter achtgeben. Defensiv haben wir jedoch alles weggefressen. Es sehr mutiger Auftritt in der zweiten Halbzeit“, schilderte Fiedler, dem merklich die Worte für das Geschehene fehlten. Gesundheitlich angeschlagen hatte er das Gefühl, selbst 80 Minuten am Platz gestanden zu haben. „Eine pure Achterbahnfahrt“, sagte der Coach.

Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz spielte mit:

Niklas Barthel; Arthur Hildebrandt, David Hildebrandt, Timon Hör, Maximilian Trier, Cian-Nam Banh, Eric Fröhlich, Arlind Iljazi, Aurelius Roth, Max Lindemann, Can Ay (Marlon Poch, Ben Quell, Vadim Schlager, Joel Tesfay).

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