So wollen sie wieder jubeln, die U17-Jungs der SG Barockstadt um Co-Trainer Michael Geier (vorne) und Trainer Sascha Fiedler (im Hintergrund). Foto: Charlie Rolf
+
So wollen sie wieder jubeln, die U17-Jungs der SG Barockstadt um Co-Trainer Michael Geier (vorne) und Trainer Sascha Fiedler (im Hintergrund).

SG Barockstadt gegen Darmstadt 98

Mit drei Reisebussen zum Hessenpokal-Finale

Das größte Spiel in der Vereinsgeschichte der Jugendabteilung der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz steht an. Die U17 trifft morgen (16 Uhr) im Hessenpokal-Finale auf den Bundesligisten SV Darmstadt 98.

Mit der Fusion im Sommer 2021 zwischen JFV Viktoria Fulda und der SG Barockstadt war der Name auf höchster hessischer Ebene angelangt. In der Hessenliga machte die U17 einen guten Eindruck. Noch besser lief es im Hessenpokal. Das Team mauserte sich zum Favoritenschreck, Trainer Sascha Fiedler und „Co“ Michael Geier sind mächtig stolz und freuen sich wie Bolle auf das Finale in Frankfurt-Schwanheim. „Es wird, egal wie es ausgeht, ein schöner Tag. Was die Eltern einmal mehr auf die Beine stellen, ist bombastisch“, frohlockt Fiedler. Die Trainer und das Team dürfen sich auf den Mannschaftsbus der Regionalligaelf freuen, zudem stehen zwei weitere Reisebusse für die Familien und Freunde parat. „Die Liste umfasst mehr als 150 Anmeldungen. Es wird ein Highlight, das hängenbleibt“, weiß Fiedler.

Mit fünf Siegen brachte sich die SGB ins Cup-Endspiel. TSV Korbach (5:2), Spvgg. Eltville (kampflos), KSV Hessen Kassel (3:0), Eintracht Frankfurt (2:1), Kickers Offenbach (3:2). Die Fulda-Lehnerzer räumten große Namen aus dem Wettbewerb. In Erinnerung bleibt das Highlight gegen die Eintracht um Club-Ikone Alexander Meier. Und dass der Pokal seine eigene Gesetze schreibt, wird bei den Siegen gegen Kassel und Offenbach deutlich, denn in der Liga war gegen beide Teams nichts zu holen. "Die Resonanz, die uns entgegengetragen wird, ist super. Jeder erkennt die Leistung der Jungs an", sagt Fiedler. Angst vor dem Bundesligisten braucht das Team nicht zu haben, wie der Frankfurt-Sieg deutlich macht.

Mit Titel auf Mannschaftsfahrt nach München?

Der Trainer will das Spiel nicht größer machen als es ist. "Wir spielen Fußball. Es ändert sich an den Gegebenheiten nichts. Wir brauchen wieder Mut, die Nervosität muss spätestens mit dem Anpfiff verfliegen." Besonders beim jüngsten OFC-Erfolg war diese in der ersten Halbzeit zu spüren. "Ansonsten ist das aber eigentlich gar nicht der Fall. Die Jungs haben oft genug bewiesen, dass sie gegen große Mannschaften mithalten können. Wir können richtig unangenehm sein. Ich bin absolut positiv gestimmt, denn die Mannschaft wird alles auf dem Platz lassen", erläutert Fiedler, der dem gesamten Kader das Vergnügen auf dem Rasenplatz neben dem Frankfurt Flughafen gönnt.

Von dort aus könnte quasi der anschließende Trip nach München gestartet werden, mit vier Kleinbussen macht sich die SGB jedoch erst am Freitagmorgen auf den Weg. Ob mit oder ohne Titel, spaßig wird's allemal. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche der Therme Erding, des Englischen Gartens oder der Allianz Arena. Selbst der Bildungsauftrag kommt nicht zu kurz, wird doch die KZ-Gedenkstätte Dachau besichtigt.

Meister und Regionalpokalsieger gesucht

Der Meister der C-Junioren-Gruppenliga wird heute (19 Uhr) in Großenbach ermittelt. Die JSG Eitratal/Kegelspiel und die SG Barockstadt II stehen sich gegenüber, da im Juniorenbereich bei Punktgleichheit ein Entscheidungsspiel durchgeführt wird. In der Saison trennten sich die Teams torlos in Fulda, ehe die SGB 3:0 in Arzell siegte.

Zwischen der JSG Flieden/Schweben und der JSG Rotenburg/Lispenhausen wird zudem der Regionalpokalsieger gesucht. In Rudolphshan (18.30 Uhr) ist der Verbandsligist aus Flieden/Schweben klarer Favorit gegen den Kreisliga-Meister Rotenburg/Lispenhausen.

Das könnte Sie auch interessieren