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Nummer eins im Kreis startet erfolgreich

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Von: Johannes Götze

B Junioren Verbandsliga - JSG Eitratal (Blau) - OSC Vellmar (Gelb) - Hannes Heimeroth (m.) nach Abwehrfehler zum 1-0 (TW Jason Linz, rechts Henk Siebert) - Foto Memento36
Hannes Heimeroth (Bildmitte) war im ersten Spiel der B-Junioren in der Verbandsliga Nord sofort auf Betriebstemperatur und erzielte nach drei Minuten das 1:0 für sein Team, das souverän gewann.  © Memento36

Die JSG Eitratal ist in der Verbandsliga angekommen – in mehrfacher Hinsicht. Nach dem Doppelaufstieg der C- und B-Junioren vor wenigen Wochen, ließ sich der Start in der neuen Spielklasse für beide Teams hervorragend an.

Denn während die von Andreas Köller trainierten C-Junioren am Samstag bei der JSG Burgsolms zu einem 1:1 kamen, gewannen Bastian Stumpfs B-Junioren tags drauf mit 3:1 gegen den OSC Vellmar. Insbesondere die B-Junioren deuteten beim Heimsieg an, dass mit dem Team zu rechnen ist. „Ich glaube nicht, dass es in erster Linie nur um den Klassenerhalt gehen wird“, sagte Stumpf, der das Leistungsvermögen des Teams einordnet: „Wir haben insgesamt 23 Spieler, die alle gerne im Verbandsliga-Team zum Zuge kommen wollen. Alle sind dazu in der Lage. Wir verfügen über einen sehr homogenen Kader.“ Gegen Vellmar half das 1:0 durch Hannes Heimeroth schon in der dritten Minute, danach spielten fast nur die Eitrataler, die durch zwei tolle Freistoßtore von Julius Budenz und Joshua Winter das Spiel entschieden.

A-Junioren sollen in die Verbandsliga gebracht werden

Anders stellt sich die Ausgangslage für die C-Junioren dar: Nach dem Aufstieg wird es mit vielen Spielern des jüngeren Jahrgangs vornehmlich um den Klassenerhalt gehen. Und selbst würde dieser nicht gelingen, würde sich die Sonne rund um die Stammvereine VfL Eiterfeld, SG Leimbach, TSV Arzell, SV Wölf und SG Dittlofrod/Körnbach weiterdrehen, wie Köller bekräftigt.

Die Ziele formuliert Köller dennoch deutlich. Er führt die JSG gemeinsam mit Stephen Petrich und A-Junioren-Coach Jürgen Pomnitz. „Wir wollen auf Dauer Spieler für die Seniorenteams entwickeln. Dafür ist es wichtig, dass wir gerade die A-Junioren in die Verbandsliga bringen. Dabei hilft es natürlich, wenn die Jahrgänge darunter ebenfalls Verbandsliga spielen, um das Niveau zu kennen.“

Dass dafür nur noch rund 50 Prozent der Spieler in der B- und C-Junioren ursprünglich einem der Stammvereine entspringt, ist laut Köller ein ganz gewöhnlicher Prozess: „Es gibt viele Beispiele von Spielern, die auf uns zukommen, weil sie sich gerne in der Verbandsliga austesten möchten. Andererseits ist es unabdingbar, dass wir die Leute aus den eigenen Vereinen bei uns einbinden.“ Mit nun zwei Mannschaften in der Junioren-Verbandsliga ist die JSG Eitratal führend im Altkreis Hünfeld, der insgesamt überschaubar ist: Neben den Eitratalern sind die JSG Nüsttal/Hofbieber/ Dammersbach, der JFV Hünfelder Land, der JFV Burghaun-Haunetal und die JSG Kegelspiel im Spielbetrieb vertreten.

Tormusik, Platzsprecher, Kulisse: „Eine Wertschätzung“

Die Rolle als Nummer eins im Kreis nimmt Köller gerne an, Nachholbedarf sieht er im Vergleich zu anderen Vereinen auf Verbandsliga-Niveau aber noch einige: „Vellmar reist zum Beispiel mit dem Bus an. So etwas wollen wir auch gerne ermöglichen, wir müssen aber in manchen Sachen noch Abstriche machen und uns mit Vernunft entwickeln.“ Was aber beispielsweise schon gegen Vellmar neben dem Spiel am Sonntagmorgen passte? Tormusik, Platzsprecher, Kulisse. „Das ist eine Wertschätzung gegenüber der Jungs“, sagt Köller und freut sich, wenn die Zuschauer das Angebot guten Jugendfußballs annehmen.

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