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Junioren-Hallenrunde: Vier Kreise, drei Wege

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Euphorische Eltern, die ihre Kinder bei der Hallenkreismeisterschaft anfeuern, wird es nur in Lauterbach-Hünfeld geben. Foto: Charlie Rolff
Euphorische Eltern, die ihre Kinder bei der Hallenkreismeisterschaft anfeuern, wird es nur in Lauterbach-Hünfeld geben. © Charlie Rolff

Nachdem der vergangene Winter von Corona gezeichnet war, können sich diesmal einige Nachwuchskicker auf eine Hallenrunde freuen: In Lauterbach/Hünfeld und Schlüchtern soll ein Futsal-Kreismeister ermittelt werden, in Fulda und Hersfeld-Rotenburg allerdings nicht.

Der Hessische Fußball-Verband wird in diesem Winter keine Regional- oder Hessenmeisterschaften durchführen, entsprechend hat er den Kreisen freigestellt, ob eine Kreismeisterschaft durchgezogen werden soll oder nicht. Fulda hatte sich eigentlich dafür entschieden, bei den A- bis E-Junioren eine Hallenrunde anzubieten – nach einer Abstimmung mit den Vereinen, die 24:18 pro Austragung ausging. Rund 60 Prozent der Vereine hatten sich bereits angemeldet. Gespielt werden sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sprich ohne Zuschauer.

In dieser Woche folgte allerdings die Absage: "Die Übertragung der Verantwortung vom Verband auf den Kreisjugendausschuss kann man niemandem zumuten", betont Kreisjugendwart Fredde Wess. Die 3G-Regel hätte erfüllt und kontrolliert werden müssen, damit die Hygienebestimmungen des Landkreises erfüllt sind. Die Umkleidekabinen wären geschlossen gewesen, die Teams in separate Bereiche eingeteilt worden.

Alles kaum umsetzbar, aber der letzte und entscheidende Punkt für die Absage waren die Fuldaer Schiedsrichter, die erklärt hatten, für die Hallenrunde nicht zur Verfügung zu stehen. "Schade, vor allem die Kurzfristigkeit ist doof. Wir hätten den Kindern gerne angeboten, in der Halle zu spielen", bedauert Wess. Wie Fulda wird Hersfeld-Rotenburg ebenfalls keine Futsal-Kreismeisterschaft durchführen.

In Lauterbach/Hünfeld und Schlüchtern wird gespielt

Anders ist die Sachlage in Lauterbach/Hünfeld und Schlüchtern: "Unserem Plan steht eigentlich nichts im Wege – es sei denn, vom Land Hessen kommt jetzt noch eine Einschränkung. Die 3G-Vorgabe können wir einhalten", sagt Lauterbach/Hünfelds Kreisjugendwart Gerhard Henkel, der bei der Kontrolle auf Unterstützung der Vereine zählen kann. Am 20. November geht es mit den F-Junioren los, Zuschauer werden mit von der Partie sein. "Die Eltern und Großeltern gehören doch dazu, gerade bei den Kleinen. Und im Handball oder Tischtennis wird in der Halle auch vor Zuschauern gespielt, wenn die Hygieneregeln erfüllt werden."

In Schlüchtern soll die Futsal-Kreismeisterschaft, zunächst nur bei A- bis C-Junioren, allerdings ohne Zuschauer, über die Bühne gebracht werden. Darauf hatte sich der Kreisjugendausschuss bereits vor einigen Wochen verständigt. "Ohne Zuschauer können wir es leisten. Aber selbst mit fünf Mannschaften hast du 60 Leute in der Halle, wir sitzen da keineswegs allein da", unterstreicht Kreisjugendwart Karsten Dill. Im Dezember finden die Endrunden statt, zweite Mannschaften werden nicht teilnehmen, damit die Turniere in einem Durchlauf durchgeführt werden.

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