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Körner: "Situation nicht so schlimm, wie sie aussieht"

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Der Horaser Trainer Marcel Körner glaubt weiter an eine erfolgreiche Saison. Foto: privat
Der Horaser Trainer Marcel Körner glaubt weiter an eine erfolgreiche Saison. © privat

Mit nur einem Punkt und einer Tordifferenz von minus 26 fand sich der FV Horas in der Vorsaison bis zum coronabedingten Abbruch auf dem letzten Platz der A-Junioren-Verbandsliga wieder. In dieser Spielzeit scheint es nicht viel besser auszusehen.

Die ersten drei Spiele verlor der FVH allesamt, zuletzt gab es gegen den JFV Bad Soden-Salmünster beim 0:5 eine klare Niederlage. „Es ist nicht so schlimm, wie es aussieht. Ich glaube immer noch daran, dass wir eine bessere Rolle als vor einem Jahr spielen“, betont Trainer Marcel Körner.

Optimistisch stimmt den Coach das erste Saisonspiel bei Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach, das nur knapp mit 1:2 verloren wurde. „Da war was drin für uns, für mich war das ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Körner. Es folgte eine 0:3-Pleite gegen Spitzenreiter SF BG Marburg und nun das Spiel bei Bad Soden-Salmünster. Allerdings war Horas coronagebeutelt, weshalb zuletzt schon das Gastspiel in Burgsolms abgesagt wurde. Nur 13 Spieler blieben Körner übrig, mit Jakob Heil musste ein Feldspieler in den Kasten.

„Deswegen Respekt an die Jungs, dass sie gegen einen sehr starken Gegner so durchgehalten haben und nicht auseinandergebrochen sind“, betont Körner, dessen erste Elf zurzeit zum Großteil aus Spielern aus dem jüngeren Jahrgang besteht. Wichtig wird für die Truppe nun sein, sich von den jüngsten Niederlagen nicht unterkriegen zu lassen: „Wir dürfen jetzt nicht in eine Negativspirale geraten. Der Kopf wird eine ganz entscheidende Rolle spielen. In dieser Liga spielt sich viel auf Augenhöhe ab, deshalb bin ich sicher, dass wir in den nächsten Spielen anfangen werden zu punkten“, sagt Körner.

Szilagyi hadert mit der Chancenverwertung

Eine Niederlage musste auch Flieden/Schweben beim 0:3 gegen Marburg hinnehmen. Besser lief es für Gemeinde Petersberg-Fulda (2:0 gegen Burgsolms) und Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach (2:1 bei Calden/Grebenstein). Der Siegtreffer für die JSG gelang in Minute 90, Dennis Fladung war der Torschütze.

In der Hessenliga musste die SG Barockstadt derweil eine unglückliche 1:3-Niederlage gegen den Zweiten Gießen einstecken. „Die Jungs haben aber sehr gut gespielt. Schon zur Halbzeit hätten wir 3:0 oder 4:0 führen müssen“, hadert Trainer Stanislav Szilagyi mit dem Ergebnis. Unter anderem gab es einen Pfostentreffer, bei dem der Ball anschließend an den Rücken des Gießener Torwarts, aber nicht ins Tor prallte. „Unsere Baustelle ist einfach der Sturm. Mit Attila Topal und Tim Leitschuh haben wir mit zwei Angreifern gespielt, beide konnten sich aber leider nicht belohnen“, sagt Szilagyi, der zudem einige Spieler für die zweite Senioren-Mannschaft abstellen musste. Gießen zeigte sich dagegen äußerst effektiv und konterte Barockstadt erfolgreich aus, Milian Habermehl gelang nach einem Standard nur der zwischenzeitliche Ausgleich.

Das Topspiel in der Gruppenliga hat die JSG Künzell für sich entschieden. Im Duell der bis dato perfekt gestarteten Teams gab es ein 3:0 bei Eitratal/Kegelspiel. Philipp Kraus sorgte für die frühe Gäste-Fürhung, nach der Pause machte Jean Luca Trabert mit seinem Doppelpack alles klar.

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