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Nüdling hadert mit "blöden" Nackenschlägen

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Erik Nüdling und die JSG Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach haben schwierige Wochen hinter sich. Foto: Charlie Rolff
Erik Nüdling und die JSG Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach haben schwierige Wochen hinter sich. © Charlie Rolff

Die Spielzeit in der B-Junioren-Gruppenliga gestaltet sich für die JSG Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach schwierig. Das Team von Erik Nüdling kommt nicht wirklich in Fahrt, vor allem der Oktober stimmt den Trainer nachdenklich.

"Für uns geht es rein um den Klassenerhalt. Das war von Beginn an klar", stellt Nüdling heraus. Der Start verlief zufriedenstellend, zuletzt aber gab es drei Niederlagen in Serie. Viel fehlte im Saisonverlauf nicht, die Niederlagen waren meist knapp. "Es fehlen immer einige Prozentpunkte für das Erfolgserlebnis. Wir waren meist gut drin, kassieren aber blöde Nackenschläge zu unglücklichen Zeitpunkten", führt Nüdling aus. Beispielsweise beim 3:4 gegen Horas oder dem 0:1 gegen Eitratal, zwei Teams aus dem oberen Drittel.

Was Nüdling aber vermisst, war in den vergangenen Wochen die Einstellung. Gegen Rotenburg siegte sein Team noch, ließ aber in Sachen der Leistung schon nach. Bei den Pleiten gegen Flieden/Schweben und Bad Hersfeld habe gar nichts gepasst. Beim 0:6 am Wochenende gegen West Ring zeigte die Kurve indes wieder nach oben, beim Spitzenreiter war eine Niederlage allerdings einkalkuliert. "Die erste Halbzeit dabei war gut, wir haben kaum etwas zugelassen und müssen den Ausgleich kurz vor der Pause erzielen. Nach dem 0:2 gingen die Köpfe runter. Es ist oft so, dass wir gegen einen guten Gegner gute Leistungen bringen, während wir uns bei schlechteren Kontrahenten ihnen anpassen." Problematisch sei vor allem der nicht allzu große Kader. Trotz einer Kooperation mit der DMS Haunetal muss Nüdling immer wieder auf C-Juniorenspieler zurückgreifen. Der Jahresausklang am Mittwoch gegen Rippberg soll positiv gestaltet werden. "Es ist wichtig, mit einem guten Gefühl in den Winter zu gehen", weiß der Trainer.

Barockstadt beißt sich oben fest

In der Hessenliga hat die Barockstadt im Duell der Tabellennachbarn bei Rot-Weiß Frankfurt mit 1:0 gewonnen und sich in der Spitzengruppe festgesetzt. Auf Rang vier steht das Team von Sascha Fiedler, punktgleich mit Darmstadt 98, die jedoch ein Spiel mehr absolviert haben und am Samstag bei der SGB zu Gast sind. "Dann wollen wir sie überholen", stellt Fiedler klar, der einen grundsoliden Auftritt seiner Jungs in Frankfurt sah. Der Sieg in einem "sehr engen Spiel" gehe in Ordnung, wenngleich Rot-Weiß einen starken Auftritt hinlegte. "Das habe ich erwartet. Zuvor haben sie 5:4 gegen Darmstadt gewonnen, entsprechend ist das Visier offen gewesen. Wir haben es aber super gemacht, von den wenigen Chancen eine genutzt, während wir uns hinten auf unseren Keeper Niklas Barthel verlassen konnten", schildert Fiedler. Barthel erwischte einen super Tag, hielt stark in Eins-gegen-eins-Situationen und war stets präsent bei langen Bällen.

Den Siegtreffer erzielte Max Lindemann (28.), nachdem sich die Barockstadt über die Außenposition durchspielte und Lindemann cool vor dem Kasten blieb. Der weitere Spielverlauf war geprägt von vielen Zweikämpfen, Fouls und Freistößen. Gegen den robusten Kontrahenten verteidigte die SGB aber alles weg, hätte in Durchgang zwei bei einem Konter sogar auf 2:0 stellen können. So blieb es spannend, doch das Spielglück war auf der Seite der Gäste.

Die B-Juniorinnen der MSG Gläserzell/Pilgerzell haben in ihrem Heimspiel gar nichts anbrennen lassen. Mit 10:0 wurde Schwalbach/Niederhöchstadt nach Hause geschickt. Leonie Weitzel blühte mit sechs Treffern auf.

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