Leonard Ditzel (links) und die JSG Nüsttal-Hofbieber-Dammersbach besiegten zum Start Simon Schlosser und den FV Horas. Foto: Charlie Rolff
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Leonard Ditzel (links) und die JSG Nüsttal-Hofbieber-Dammersbach besiegten zum Start Simon Schlosser und den FV Horas.

Petersberg hadert mit der Nachspielzeit

Mit einer Niederlage ist die SG Barockstadt in die A-Junioren-Hessenliga-Saison gestartet. Besser lief es bei zwei osthessischen Verbandsligisten, darunter der JSG Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach, die das Derby gegen den FV Horas für sich entschied.

Derbysieger Nüsttal

Bis zum coronabedingten Abbruch der Vorsaison waren die Rollen klar verteilt: Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach war Zweiter, während Horas nach sieben Spielen mit 33 Gegentreffern den letzten Rang belegte. Nun hieß es: Neues Jahr, neues Glück! In Nüsttal entwickelte sich eine durchaus enge Angelegenheit, wenngleich die Gastgeber mit 2:1 als Sieger vom Platz gingen. „Horas ist gut ins Spiel gekommen, hat gepresst und uns zu Fehlern gezwungen“, rekapituliert JSG-Trainer Maximilian Vogel die Anfangsphase, in der sein Keeper Lukas Diegelmann einmal klasse parierte.

Durch einen Doppelschlag von Elias Hahl – neben Lars Riedl einer von zwei Spieler, die im Vorjahr für den JFV Viktoria Fulda aufliefen – und Yannik Bleuel Mitte der ersten Hälfte bogen die Hausherren dann aber auf die Siegerstraße ab. Die Partie hätte frühzeitig entscheiden werden können, ehe der Horaser Linus Gaube gut 20 Minuten vor Ende den Anschlusstreffer besorgte, so dass sich die JSG am Ende zum Sieg zittern musste.

Für Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach war es der erste Dreier Richtung Klassenerhalt. „Die Platzierung aus dem Vorjahr ist sicherlich nicht das Ziel, auch wenn wir eine gute Truppe und gute Jungs haben“, betont Vogel. Nach der Hinrunde wird die Verbandsliga geteilt, allerdings werden anders als in den Senioren-Ligen alle Punkte in die Auf- und Abstiegsrunden mitgenommen.

JFV bleibt nach Rückschlag optimistisch

Eine äußerst unglückliche Niederlage kassierte zum Start der JFV Gemeinde Petersberg-Fulda. In Waldgirmes führte die Truppe von James Sauer bereits mit 2:0 – dann kassierte der JFV erst den Anschlusstreffer in der dritten Minute der Nachspielzeit in Hälfte eins, ehe nach dem Ausgleich der Waldgirmeser Siegtreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit fiel. „Eine sehr ärgerliche Niederlage“, haderte Sauer, der mit seinem Team in der ersten Halbzeit spielerisch besser war, die Zweikämpfe gut annahm und die gefährlicheren Chancen besaß. Bis zur Pause war ein dritter oder vierter Treffer locker möglich, doch mehrmals stand der Pfosten im Weg.

„Dann sind wir einmal in der Nachspielzeit kurz unaufmerksam und zeigen in der zweiten Halbzeit das komplette Gegenteil. Wir haben das Fußballspielen eingestellt“, haderte Sauer. Der Druck des SCW wurde irgendwann so groß, dass erst der Ausgleich und dann der Siegtreffer für die Hausherren fiel. Ein Rückschlag für Petersberg, der JFV ist aber weiter zuversichtlich, eine gute Saison spielen zu können: „Ich denke, dass das obere Drittel drin ist“, hofft der Coach, schließlich sind nur zwei Spieler in die Senioren aufgerückt.

Besser lief es am ersten Spieltag für die JSG Flieden/Schweben, die dank zweier Tore nach der Pause in Wolfhagen gewinnen konnte.

Szilagyi bedient

Missglückt ist der Saisonstart der SG Barockstadt in der Hessenliga. Bei der 2:3-Niederlage in Erlensee reichten zwei Führungen nicht aus. „So ein Spiel musst du eigentlich ziehen. Aber wir haben es selbst aus den Händen gegeben“, war Trainer Stanislav Szilagyi bedient. Durch den frühen Treffer durch Justus Schneider sowie Tim Leitschuh, der unmittelbar nach dem Ausgleich traf, führte die SGB bis in die zweite Halbzeit verdient, ehe „zu viele individuelle Fehler“ und „Kettenreaktionen“ den Gegner in Führung brachten. Am Ende fehlte Barockstadt nach anfänglichem frühem Pressing die Kraft, um noch einmal zurückzuschlagen. „Ich betreue diese Jungs jetzt schon seit vier Jahren. Auch wenn einige bereits bei der U23 mitgespielt haben, geht es für uns nur darum, die Klasse zu halten. Die richtig schweren Gegner kommen erst noch.“

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