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Frisches Blut für die Spitze

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Von: Johannes Götze

Johannes Götze Redakteur
Johannes Götze äußert sich zur Führungskrise des Hessischen Fußball-Verbands. © Siggi Larbig

Die machtpolitischen Ränkespiele im Hessischen Fußball-Verband (HFV) sind um einen Akt reicher: Vorgestern ist auch noch Vizepräsident Torsten Becker zurückgetreten. Das geschäftsführende Präsidium besteht nur noch aus Schatzmeister Jörn Metzler und ist handlungsunfähig. Ein Kommentar von Johannes Götze.

Der Hessische Fußball-Verband bietet Stoff für eine Telenovela. Binnen zehn Wochen ist das komplette geschäftsführende Präsidium zurückgetreten, der Verband für den Moment nicht handlungsfähig.

Die Parallelen zu dem durch Skandale und Rücktritte geprägten DFB werden größer. Der DFB hat diese Probleme seit März überwunden, hat sich mit Bernd Neuendorf einen Frischling zum Anführer auserkoren. Eine gute Entscheidung, auch weil dabei noch ein Störenfried im inneren Zirkel aus dem Amt gewählt wurde.

Der HFV sollte sich den DFB als gutes Beispiel nehmen: Das Präsidium benötigt einen Neuanfang mit ein paar frischen Gesichtern. Wer damit nicht leben kann, sollte jetzt ebenfalls noch schnell seinen Hut nehmen.

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