Ahmed Azaouagh FSv Frankfurt
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FSV-Kapitän Ahmed Azaouagh brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße.

FSV Frankfurt im Halbfinale

Azaouaghs Treffer bricht Hessen Kassel

Im Duell der Regionalliga-Konkurrenten ist der FSV Frankfurt ins Halbfinale des Hessenpokals eingezogen. Gegen Hessen Kassel gewann der FSV mit 2:0 (2:0).

Es brauchte ein Durcheinander nach einer Ecke, um den FSV nicht nur in Führung, sondern überhaupt ins Spiel zu bringen. Ivan Franjic brachte den Ball halbhoch in den Strafraum, Freund und Feind verpasste, bis Kapitän Ahmed Azaouagh am langen Pfosten den Ball annahm und ins Tor beförderte (25.). Vorher waren die Gäste aus Kassel spielbestimmend, hatten vor allem durch Linksverteidiger Serkan Durna Möglichkeiten, selber in Führung zu gehen. Doch der Gegentreffer hinterließ Wirkung bei der Mannschaft von Trainer Tobias Damm. Der Azaouagh-Treffer nahm seine Mannschaft aus dem Spiel.

Der FSV, der am Wochenende unter dem neuen Trainer Tim Görner drei wichtige Punkte im Abstiegskampf einfuhr, übernahm die Kontrolle über das Spiel und legte kurze Zeit später das 2:0 nach. Unter gütiger Mithilfe von Kassels Innenverteidiger Jörn-Hendrik Starostzik, dem ein Eigentor unterlief (34.).

Lukas Iksal kann Hessen Kassel wieder ins Spiel bringen

Im zweiten Durchgang drückten die Nordhessen wieder auf das Tempo und hatten durch Lukas Iksal, der bereits am FSV-Keeper und Ex-Barockstädter Kenan Mujezinovic vorbei, den Ball aber nicht traf, eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Die Frankfurter verlagerten sich aufs Kontern, häufig wurde der 123-fache Bundesliga-Spieler Marcel Heller, der einige Kilometer weiter bei der Eintracht zum Profi reifte, gesucht. Einzig gefährlich wurde es vor dem Tor von KSV-Keeper Maximilian Zunker selten. Dennoch wurde Frankfurt zu keinem Zeitpunkt nervös.

In den letzten Minuten blieb die große Schlussoffensive der Gäste aus. Jake Hirst, dessen Abschluss aus 18 Metern von Kevin Nennhuber geblockt wurde (77.), hatte für die Frankfurter noch die beste Möglichkeit der zweiten Halbzeit. Dennoch sahen die 512 Zuschauer am Bornheimer Hang, die sowohl auf Seiten des FSV als auch auf der der Gäste für gute Stimmung sorgten, eine schnelle Partie, in der das Mittelfeld schnell überbrückt wurde.

Statistik

FSV Frankfurt: Mujezinovic; Reutter, Sawaneh, Gottwalt, Garic - Azaouagh, Franjic (90. Lüders) - Heller, Sommer (58. Heim) - Hirst (79. Güclü), Peters.
Hessen Kassel: Zunker; Springfeld, Starostzik, Nennhuber, Durna - Brill (71. Rakk), Dierßen - Najjer, Vesco, Iksal (70. Döringer) - Flotho (58. Mogge).
Schiedsrichter: Marcus Rolbetzki (FSV Schröck).
Zuschauer: 512.
Tore: 1:0 Ahmed Azaouagh (25.), 2:0 Jörn-Hendrik Starostzik (34., Eigentor).

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