Bei einem Testspiel im Jahre 2018 duellierten sich Fliedens derzeit verletzt fehlender Luca Gaul (blau) und Ehrenbergs Ikone Steffen Kümmel.
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Bei einem Testspiel im Jahre 2018 duellierten sich Fliedens derzeit verletzt fehlender Luca Gaul (blau) und Ehrenbergs Ikone Steffen Kümmel.

SG Ehrenberg im Kreispokal-Achtelfinale gegen SV Buchonia Flieden

Sehnsucht nach einem Heimspiel

Endlich, mag man meinen, wird das letzte Achtelfinale im Kreispokal Fulda gespielt. Heute (18.30 Uhr, Seiferts) erwartet Verbandsligist SG Ehrenberg Hessenligist SV Buchonia Flieden.

Das Hin und Her hat ein Ende. Bereits vor rund sieben Monaten sollte die Partie über die Bühne gehen. Der ausgedünnte Kader der Buchonia sorgte aber dafür, dass der damalige Pokalspielleiter Gerhard Wiegand das Spiel absagte. Ehrenberg war daraufhin „not amused“, freuten sich die Rhöner endlich auf ein Heimspiel im Pokal und wollten rund um das Aufeinandertreffen noch ein kleines Oktoberfest veranstalten. Zu einer guten Jahreszeit, wie Udo Wischniewski aus dem Führungsteam der Rhöner damals sagte, wären die Kassen der SGE ein wenig gefüllt worden. „Wie lange das letzte Heimspiel im Pokal her ist, kann ich gar nicht sagen. Es ist aber eine Ewigkeit“, fügt Wischniewski an, wenngleich der Verein einige Jahre nicht für den Pokal meldete.

Die Brisanz des Duells ist nun ein wenig abhanden gekommen, zu sehr sind beide Teams mit dem Abstiegskampf in ihren Ligen konfrontiert. Und zu sehr spielt noch immer der personelle Engpass eine Rolle. Fliedens Ausfallliste lässt seit Monaten schon nicht mehr die A-Elf zu, weshalb das Motto „Jugend forscht“ lautet. „Eine Bestbesetzung ist es auch bei uns nicht. Aber das ist egal. Wir wollen einen offenen Schlagabtausch und freuen uns, weil es ein solches Spiel lange nicht gab“, blickt Wischniewski voraus und erhofft sich eine ordentliche Kulisse: „In den zurückliegenden Heimspielen war es etwas mau. Die Jungs haben sich den Push von außen verdient.“

SG Ehrenberg hat einen vollen Terminkalender

Im Viertelfinale wartet auf den Sieger die SG Johannesberg. Sollte die SGE das Ticket für die nächste Runde ziehen, wird der Terminkalender noch enger. Einzig zwei freie Mittwoche können die Rhöner vorweisen, an einem von beiden muss die SGJ in der Liga jedoch ran. Nur logisch also, dass Wischniewski den Mai als „ambitioniert und straff getaktet sieht. Zumal die Ansetzung gegen Gudensberg noch aussteht.“

Soll für die SG Eiterfeld/Leimbach im Aufstiegskampf der Gruppenliga noch etwas gehen, muss heute (19 Uhr) im Heimspiel gegen die Spvgg. Hosenfeld zwingend ein Sieg her. Hingegen geht es für die SG Kerzell und den Hünfelder SV II (19 Uhr) um Punkte für den Klassenverbleib. Bereits am Wochenende kommt es zum Rückspiel.

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