Wenn seine aktuelle Mannschaft, Rot-Weiss Walldorf, auf seinen ehemaligen Verein, Bayern Alzenau, trifft, steht Artur Lemm weiterhin an der Seitenlinie. Foto: Oliver Müller
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Wenn seine aktuelle Mannschaft, Rot-Weiss Walldorf, auf seinen ehemaligen Verein, Bayern Alzenau, trifft, steht Artur Lemm weiterhin an der Seitenlinie.

Artur Lemm bleibt "unbefristet" Walldorf-Trainer

Nach dem Verpassen der Aufstiegsrunde hat Hessenligist Rot-Weiss Walldorf auf der Trainerposition für Klarheit gesorgt. Artur Lemm wird die Mannschaft auch nach der Winterpause trainieren.

Darauf verständigte sich der Verein mit Lemm nach der 1:2-Niederlage gegen Dreieich. "Der Verein hat sich das gewünscht und ich habe das nicht von der Abstiegsrunde abhängig gemacht, sondern davon, wie mein Gefühl ist", erklärt Lemm die Entscheidungsfindung. Da sich die Mannschaft weiterhin von Lemm trainieren lassen wollte und der 46-Jährige das Berufliche gut mit den Aufgaben eines Hessenliga-Trainers unter einen Hut bekomme, stand am Samstagabend die Entscheidung fest.

Zeitlich beschränkt ist das Engagement Lemms dabei nicht. Zu weit in die Zukunft blickt der Walldorfer Trainer ohnehin nicht, da mit der Abstiegsrunde eine große Herausforderung vor den Rot-Weissen liegt. "Über die Art und Weise, wie wir die Tore gefangen haben, bin ich traurig, weil wir überragende 40 Minuten gespielt haben. Es ist schade, denn es war sowas von möglich und das macht uns zu schaffen", sagt Lemm zwei Tage nach dem Verpassen der Aufstiegsrunde.

Zwar geht Walldorf mit 17 Punkten in die Play-downs, "aber das hat gar nichts zu bedeuten. Ab dem Drittletzten ist das Feld super eng." Nun richtet sich der Blick auf eine gute Vorbereitung, in der Lemm großen Wert auf Anwesenheit und einen guten Fitnesszustand legt. "Ich mag eine laufintensive und aktive Spielweise, das möchte ich spielen. Unser Fokus liegt darauf, dass wir konditionell dahin kommen, um das auf dem Platz zu zeigen", betont Lemm.

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