Hessenliga-Derbys wie hier zwischen Barockstadts Tolga Duran (links) und Fliedens Sascha Rumpeltes wird es in den kommenden Monaten ohne Ende geben. Foto: Charlie Rolff
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Hessenliga-Derbys wie hier zwischen Barockstadts Tolga Duran (links) und Fliedens Sascha Rumpeltes wird es in den kommenden Monaten ohne Ende geben.

Beschlossen: Hessenliga wird geteilt

Aufatmen bei den Osthessen: Der Verbandsspielausschuss hat entschieden, dass die Hessenliga in der kommenden Saison geteilt und nicht in einer Einfachrunde bestritten wird. Dies hat der Hessische Fußball-Verband (HFV) soeben mitgeteilt, nachdem er zuvor die Vereine gehört hatte. Ein Großteil der osthessischen Vereine stimmte dem Vernehmen nach für die Ligateilung.

So plant der HFV, die Gruppenphase in Hin- und Rückrunde zu spielen und anschließend eine Auf- und Abstiegsrunde durchzuführen. "Details dazu werden im Spielgeschehen festgelegt. Diesen Beschluss fasste der Verbandsausschuss für Spielbetrieb und Fußballentwicklung", heißt es in der Pressenotiz.

„Wir hatten sehr konstruktive Gespräche mit unseren Hessenligisten, die sich der aktuellen Situation mit großem Realismus stellten und daher auch Einigkeit in dieser Lösung erzielten“, erklärt Klassenleiter Thorsten Bastian und ergänzt: „Eine Teilung in der kommenden Saison ist unter den gegebenen Gesichtspunkten erforderlich, so dass eine reguläre und sportliche Beendigung im Rahmen der weiterhin bestehenden Gefahr der Corona-Pandemie wahrscheinlicher wird.“

Im Rahmen einer Besprechung mit den Vereinen der Hessenliga wurden drei mögliche Spielmodelle für die Saison 2021/2022 vorgestellt:
-Modell 1: Teilung der Liga in zwei Gruppen mit jeweils elf Mannschaften gemäß einer vorgestellten geografischen Anordnung. In beiden Gruppen erfolgen die Spiele in einer Hin- und Rückrunde, anschließend folgt eine Auf- und Abstiegsrunde.
Modell 2: Die klassische Variante in Hin- und Rückrunde.
Modell 3: Einfachrunde (jeder gegen jeden) mit anschließender Auf- und Abstiegsrunde in Form einer Einfachrunde.

Nach der anschließenden Diskussion erhielten die Vereine eine Woche Zeit, um sich nach interner Beratung für ein Modell zu entscheiden. Die Entscheidung brachte folgendes Ergebnis: Für Modell 1 votierten 16 Vereine, für Modell 2 stimmte ein Verein und Modell 3 bevorzugten fünf Vereine.

Wann der Startschuss für die neue Runde fällt, ist indes noch offen. Klassenleiter Thorsten Bastian wird in Kürze nähere Informationen herausgeben. "Wir machen das auf der Vorrundenbesprechung aus. Ob es der 8. oder 15. August ist, zeigt sich dann. Zuerst generieren wir die Spielpläne", sagt Bastian.

So sehen die Gruppen aus

So wird die Hessenliga geteilt.

Gruppe A: SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, 1. Hanauer FC, SV Buchonia Flieden, FSV Fernwald, SV Steinbach, KSV Baunatal, SV Neuhof, Hünfelder SV, 1. FC Erlensee, FC Bayern Alzenau, Eintracht Stadtallendorf.

Gruppe B:
SC Hessen Dreieich, Rot-Weiss Walldorf, Türk Gücü Friedberg, SV Rot-Weiß Hadamar, SC Waldgirmes, SV Zeilsheim, FV Bad Vilbel, TuS Dietkirchen, VfB Ginsheim, SC Viktoria Griesheim, FC Eddersheim.

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