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Die Last auf Götzes Schultern

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Von: Ralph Kraus

Marc Götze Buchonia Flieden
Hat viel Verantwortung: Marc Götze © Kevin Kremer

Es ist wieder Heimspiel-Wochenende für die osthessischen Teams. Sowohl in der Auf- als auch der Abstiegsrunde spielen alle fünf Fuldaer Mannschaften vor eigenem Publikum. Das Spiel Steinbach gegen Zeilsheim wurde wegen mehrerer Coronafälle bei Zeilsheim abgesagt.

Buchonia Flieden - Rot-Weiß Walldorf (Samstag, 15 Uhr)

Nach dem Torfestival gegen Baunatal (4:5) hat Flieden die Kehrtwende eingeläutet: Gegen Zeilsheim (1:0) und in Bad Vilbel (0:1) entschied jeweils nur ein Treffer die Partien. „Wir hatten das Baunatal-Spiel gefilmt, die Fehler analysiert und besprochen. Es sieht so aus, als ob wir das in der Defensive nunbesser hinbekommen“, hofft Trainer Bardo Hirsch, der aber gleichzeitg weiß, „dass uns das nur etwas nutzt, wenn wir vorne auch Tore machen. Die Situation ist aktuell nicht einfach.“

Damit spricht Hirsch unter anderem den Ausfall von Fabian Schaub an, der sich zwar zur Verfügung stellt, aber imemr nur kurz aushelfen kann. „Wir wissen immer noch ncihts konkretes wegen seiner Verletzung. Er hat Spritzen bekommen, war in Wiesbaden bei einem Arzt. Vielleicht können wir ihn ja wieder zumindest für 30 Minuten bringen“, so der Trainer.

Dicke Fragezeichen stehen noch immer hinter Lukas Hagemann, Sascha Rumpeltes und Andre Leibold. „Es ist halt schwierig, wenn so junge Kerle wie Merlin Sippel ins kalte Wasser geworfen werden. Die Hessenliga ist da ein anderes Kaliber“, so Hirsch, der in Vilbel zusätzlich noch Spieler wie Daniel Flauger, Yannik Kress und Justin Odenwald auf der Bank sitzen hatte.

Ob der personellen Lage wird die Rolle von Marc Götze immer bedeutsamer. „Er ist aktuell vielleicht unser wichtigster Spieler. Aber man kann auch von ihm nicht erwarten, dass er jede Woche bei 100 Prozent ist. Von seiner Rolle hängt viel bei uns ab“, weiß Hirsch.

Hünfelder SV - VfB Ginsheim (Samstag, 15 Uhr)

"Es muss unser Ziel sein, dass wir gegen Ginsheim zu Hause die drei Punkte holen. Aber ein Selbstläufer wird das sicher nicht, denn Ginsheim hatte in der Punktrunde einige Zähler geholt, aber ihnen sind etliche Punkte für die Abstiegsrunde wieder abgezogen worden. Das ist kein abgeschlagener Tabellenletzter, sondern eine gefährliche Mannschaft", warnt Hünfelds Coach Johannes Helmke, der sich ob der personellen Situation Sorgen macht.

Offen ist nämlich weiterhin, wer von den zahlreichen Ausfällen diesmal wieder zurückkehrt. "Da hängt noch einiges am seidenen Faden", erklärt der Trainer, der seiner "Notelf" aus dem Walldorf-Spiel trotz des 0:3 durchaus ein Lob ausspricht. "Gefallen hat mir die Bereitschaft zu verteidigen. Daran müssen wir auch am Samstag wieder anknüpfen. Klar ist aber auch, dass das Spiel mit dem Ball - egal mit welchem Personal wir spielen - diesmal besser werden muss."

Hält Baunatals Serie?

Mit drei Siegen ist der KSV Baunatal ins neue Jahr gestartet. Alle Partien waren vom Ergebnis knapp. Dem 5:4 in Flieden folgten die 2:1-Siege gegen Walldorf und in Ginsheim. Nun hat die Elf von Coach Tobias Nebe die Viktoria aus Griesheim zu Gast (Samstag, 14.30 Uhr). Ein Remis würde ausreichen, um zumindest kurzfristig die Tabellenführung der Abstiegsrunde zu übernehmen. Eine halbe Stunde später (ab 15 Uhr) hat Spitzenreiter Bayern Alzenau dann Bad Vilbel zu Gast und könnte mit einem Dreier das Baunataler Vorhaben schnell wieder beenden.

Knapp über dem Strich bleibt Hanau 93. Hessens ältester Fußballclub hat im Heimspiel gegen Türk Gücü Friedberg (Samstag, 15 Uhr) die Möglichkeit, seine Ausgangslage weiter zu verbessern.

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