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Derbysieg vergoldet: Baunatal verschlimmert Hadamars Sorgen

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Von: Tobias Konrad

Hünfelds Leon Zöll ist hier zwar einen Schritt vor dem grätschenden Baunataler Jonas Springer, aber insgesamt war der KSV besser. Foto: Siggi Larbig
Jonas Springer (grätschend) traf zum 2:0 für den KSV Baunatal und sorgte damit für die Vorentscheidung in Hadamar. © Siggi Larbig

Der KSV Baunatal hat den Derbyerfolg von Mittwoch gegen Weidenhausen vergoldet und in der Hessenliga bei Rot-Weiß Hadamar deutlich mit 3:0 gewonnen.

Wurde Baunatal unter der Woche noch von der Euphorie und einer tollen Zuschauerkulisse getragen, musste sich der KSV in Hadamar alles erarbeiten vor einer weitaus geringeren Zuschaueranzahl. Das „schwere Spiel gegen ein Team aus dem Tabellenkeller“, wie Baunatals Co-Trainer Christoph Pforr sagte, nahmen die Nordhessen aber gut an. Die Defensive um Maximilian Blahout und Felix Schäfer stand stabil und ließ kaum etwas zu, offensiv allerdings fehlte vor der Pause die Konzentration. „Wir haben in der Halbzeit gesagt, dass die Jungs gieriger werden müssen“, schilderte Tobias Nebes „Co“ – und das Team lieferte prompt. Pforr weilte noch in der Kabine, da stellte Baunatal dank eines Eigentors auf 1:0.

Während Hadamar auf lange Bälle setzte, wurde Baunatal mit der Führung im Rücken immer sicherer. Das 2:0 war laut Pforr die „logische Konsequenz“. Jonas Springer traf aus rund 18 Metern in den Knick und gab dem KSV die letzten fehlenden Prozentpunkte an Sicherheit. Eine von drei guten Kontergelegenheiten verwertete Hüseyin Cakmak zum 3:0 zehn Minuten vor Schlus. „Es war ein hartes Stück und wir mussten viel investieren. Es ist ein guter Abschluss dieser Woche“, resümierte Pforr. Für Hadamar hingegen werden die Sorgen im Tabellenkeller immer größer. Die Rot-Weißen blieben zum dritten Mal ohne eigenen Torerfolg und warten seit sieben Partien auf einen Sieg.

SV Rot-Weiß Hadamar: Hasselbach; Fosuhene, Dimter, Kittel, Zouaoui, Wilhelmy, Dillmann, Ott, Burggraf, Kosuchin, Sumak.
KSV Baunatal: Wilke; Schneider, Cakmak, Schäfer, Siebert, Recker, Berninger-Bosshammer, Springer, Blahout, Borgardt, Krengel.
Schiedsrichter: Gahis Safi (TSG 1896 Ober-Wöllstadt).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Mirko Dimter (46., Eigentor), 0:2 Jonas Springer (75.), 0:3 Hüseyin Cakmak (80.).

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