Nikola Mladenovic (rechts, gegen Barockstadts Julian Pecks) und Hessen Dreieich finden immer besser in die Saison. Foto: Charlie Rolff
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Nikola Mladenovic (rechts, gegen Barockstadts Julian Pecks) und Hessen Dreieich finden immer besser in die Saison.

Dreieich möchte den Druck in Luft auflösen

Langsam aber sicher kommt der SC Hessen Dreieich in Fahrt. Der ehemalige Regionalligist, der im Vorfeld in der Süd-Gruppe der Hessenliga als Aufstiegskandidat gehandelt wurde, bestreitet nun heute Abend (19.30 Uhr) das Topspiel gegen den Ersten Rot-Weiss Hadamar.

"Es geht in die richtige Richtung", sagt Dreieichs Trainer Taner Yalcin angesichts der drei Siege in Folge sowie 13 Punkten aus den vergangenen fünf Partien. Zuletzt gab es nach 0:2-Rückstand bis zur 77. Minute ein 3:2 gegen Waldgirmes. So erfolgreich lief es zu Beginn der Saison nicht, als drei der ersten sieben Spiele verloren gingen. Von ungefähr kamen diese Pleiten nicht, Yalcin und Co. wussten die Situation realistisch einzuschätzen.

Nun sind Selbstvertrauen und Leichtigkeit zu den Hessen zurückgekehrt. Gar nicht so einfach, schließlich wird von Dreieich aufgrund der Erfolge der Vergangenheit viel erwartet. Vor der Saison wurde der Regionalliga-Aufstieg als Ziel ausgegeben: "Es ist auch mein Ziel, dorthin zurückzukehren, wo ich herkomme", betont Yalcin, der zuvor beim FSV Frankfurt zweieinhalb Jahre Co-Trainer unter Thomas Brendel war.

Dennoch unterstreicht der 40-Jährige: "Wir denken von Spiel zu Spiel und versuchen, den Druck in Luft aufzulösen", sagt Yalcin, dem mit Hadamar nun eine schwierige Aufgabe bevorsteht. Das Hinspiel ging mit 1:3 verloren, mit einem Sieg könnte der SCHD punktemäßig gleichziehen. Bei einem Spiel weniger. "Wir freuen uns auf dieses Spiel und sind uns der Bedeutung bewusst", erklärt der Trainer, der sich allerdings nicht mit Rechnereien beschäftigen möchte. Stand jetzt stünde Dreieich mit nur drei Punkten am Tabellenende der Play-Off-Runde.

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