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Eintracht Frankfurts U21 souverän gegen Hadamar

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Nino Cassaniti Eintracht Frankfurt und Leon Wittke SV Steinbach
Nino Cassaniti hat mit der U21 von Eintracht Frankfurt die Tabellenführung in der Hessenliga durch einen Sieg gegen Hadamar ausgebaut. © Charlie Rolff

Die U21 von Eintracht Frankfurt hat am Freitagabend bei widrigen Witterungsverhältnissen den sechsten Heimsieg in Folge eingefahren und mit dem 3:0 (2:0) gegen den abstiegsgefährdeten SV Rot-Weiß Hadamar die Tabellenführung in der Fußball-Hessenliga bestätigt. Mit dem souverän herausgespielten Sieg machten die Frankfurter den nächsten Schritt auf dem angestrebten Weg in die Regionalliga Südwest.

Nur 500 Zuschauer waren in den Sportpark nach Dreieich-Sprendlingen gekommen, das bedeutete Minusrekord. Wer daheim blieb, dürfte es nicht bereut haben, denn es herrschte ein peitschender Wind vor, der den starken Regen auch auf die überdachten Plätze spürte.

Eintracht Frankfurt: Heimsieg gegen Rot-Weiß Hadamar

Auch die Akteure auf dem Rasen spürten die ungemütlichen Bedingungen, denn die Partie wurde stark von den Windböen geprägt. Die Eintracht begann mit zwei Änderungen gegenüber dem 1:1 im Topspiel beim FC Gießen. Das Tor hütete Jannik Reiner Horz für Simon Simoni, Harpreet Ghotra ersetzte Marcel Wenig. Wie schon in den letzten Wochen wurden einige Spieler wie Nacho Ferri oder Mehdi Loune in die U19 abgegeben, die am letzten Spieltag der A-Junioren Bundesliga beim 1. FC Nürnberg den Klassenerhalt bewerkstelligen sollen. Im Spiel gegen die insgesamt harmlosen Fürstenstädter, die mit einer Fünferkette operierten, gelang der Eintracht der schnelle Führungstreffer.

Auf Zuspiel von Kapitän Marc Wachs schob Stürmer Zubayr Amiri zum 1:0 ein (11.). Das 2:0 markierte Wachs mit einem abgefälschten Freistoß. Der Ball senkte sich mit Hilfe des Windes über Hadamars Tormann Luca Woloszyn ins Tornetz (35.). Nach dem Seitenwechsel ging der Regen in Schneeregen über, der starke Wind wie auch die Dominanz der Eintracht blieb. Wachs war auch am dritten Tor beteiligt, lieferte uneigennützig die Vorlage zum 3:0 von Gianluca Schäfer (48.). Kurz darauf traf Ghotra den Pfosten (53.). Die Gäste konnten nach vorne kaum Aktente setzen, schossen erst nach 68 Minuten in Person von Mustafa Yilmaz. Da hatte die Eintracht schon längst begonnen, das 3:0 zu verwalten. Konterchancen auf ein viertes Tor waren zwar da, wurden aber in der Schlussphase nicht genutzt.

Eintracht Frankfurts Trainer Kristjan Glibo: „Souveräne Vorstellung“

Eintracht-Trainer Kristjan Glibo war mit der Darbietung zufrieden: „Das war eine souveräne Vorstellung über 90 Minuten. Wir hatten viel Ballbesitz und haben es teilweise gut umgesetzt und verdientermaßen gewonnen.“ Hadamars Coach Ralf Schuchardt sagte nach der dritten Niederlage in Folge nach der Winterpause: „Wir haben leider verloren, hatten uns mehr vorgenommen und extra das eiskalte Wetter aus dem Westerwald mitgebracht. Die Eintracht war klar besser, aber es waren zwei unglückliche Tore dabei. Wir hatten wenige Chancen.“

Die Statistik:

Eintracht Frankfurt U21: Horz; Schröder, Gebuhr (77. Maurer), Fisher, Brauburger - Wachs (69. Sejdovic), Dejanovic (62. Streker) - Cassaniti (62. Maqkaj), Ghotra, Schäfer - Amiri (57. Starodid).
SV Rot-Weiß Hadamar: Woloszyn; Pauly, Wölfinger, Dimter (78. Sedy), Burggraf (55. Monteiro-Carvalho), Zouaoui (78. Stahl) - Haliti, Kosuchin (52. Kittel), Yilmaz, Vogel - Huth (75. Ramcilovic).
Schiedsrichter: Felix Berger (TSV Herleshausen).
Zuschauer: 500.
Tore: 1:0 Zubayr Amiri (11.), 2:0 Marc Wachs (35.), 3:0 Gianluca Schäfer (48.).

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