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Erlensee-Coach Breideband hadert: „Verlieren wir dann 3:12?“

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Jochen Breideband, Trainer des 1. FC Erlensee, war nach der Niederlage gegen den SC Waldgirmes bedient.
Jochen Breideband, Trainer des 1. FC Erlensee, war nach der Niederlage gegen den SC Waldgirmes bedient. © Ralph Kraus

Seit nunmehr fünf Spielen wartet der 1. FC Erlensee in der Hessenliga auf einen Sieg. Gegen den SC Waldgirmes gab es eine 2:3 (0:1)-Pleite.

Die Probleme bleiben in Erlensee die gleichen: Hinten werden die Tore viel zu einfach kassiert, vorne stimmt es bei der Chancenverwertung nicht. „Es ist Wahnsinn, dass du so ein Spiel verlierst. Der Gegner hat viermal aufs Tor geschossen, dreimal ist der Ball drin. Es ist schwierig, wenn du jede Woche zwei, drei Gegentore kassierst“, haderte FCE-Trainer Jochen Breideband, der sich fragte: „Was passiert denn, wenn sich ein Gegner gegen uns mal viele Chancen erspielt? Verlieren wir dann 3:12? Wie einfach wir jedes Mal unsere Gegentore fangen, ist wahnsinnig bitter.“

„Krone richten und weitermachen“: 1. FC Erlensee hofft auf Turning Point

Standardtreffer brachten Waldgirmes gleich zweimal in Front, obwohl Erlensee seinerseits gute Chancen zur Führung hatte. „Nach der Pause war es ein richtig gutes Spiel von uns“, sagte Breidenband, dessen Truppe sich aber nicht belohnte. Besonders groß war die Gelegenheit von Dorian Ahouandjinou, der freistehend scheiterte – an Maik Buss, den besten Spieler des Tages. „Es nützt ja nichts. Wir müssen jetzt die Krone richten und weitermachen“, blickte der Erlensee-Coach voraus.

1. FC Erlensee: Westenberger; Fischer, Hamann, Wörner (82. Grünewald), Ahouandjinou, Mohn, Damm, Niegisch (46. Zimpel), Köhler, Nene (46. Wagner), Bergmann.
SC Waldgirmes: Buss; Schmidt, Erben (90. Ünal), Stephan (90.+1 Cost), Bartheld (90.+5 Erler), Hartmann (68. Bräuer), Schneider, Böttcher, Safiew, Fürbeth (77. Götz), Gebauer.
Schiedsrichter: Mirko Radl (SV Biebesheim).
Zuschauer: 180.
Tore: 0:1 Felix Erben (30.), 1:1 Vincent Köhler (50.), 1:2 Marcel Safiew (53.), 1:3 Felix Erben (58.), 2:3 Nick Gebauer (64., Eigentor).

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