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Etliche Änderungen bei der Viktoria

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Ob Peter Seitel nicht erkannt werden will? Zumindest hat er sein Amt beim SC Viktoria Griesheim niedergelegt, was aber rein private Gründe hat. Foto: Charlie Rolff
Ob Peter Seitel nicht erkannt werden will? Zumindest hat er sein Amt beim SC Viktoria Griesheim niedergelegt, was aber rein private Gründe hat. © Charlie Rolff

Der SC Viktoria Griesheim hat einige Personalien in der Winterpause geklärt. Während das Hessenliga-Team vier Abgänge durch vier Neuzugänge versucht zu ersetzen, wird die Stelle des Sportlichen Leiters vorerst offen bleiben. Peter Seitel hat sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt.

"Peter hat uns mitgeteilt, dass er im privaten Bereich derzeit zeitlich stark eingebunden ist und deshalb uns als Sportlicher Leiter nicht mehr zur Verfügung steht", sagt Griesheims Abteilungsleiter Uwe Krichbaum. Für den Club kam die Entscheidung in gewissen Maße überraschend, von einer raschen Nachfolgelösung sieht der SCV aber ab. Seitel war in der Vergangenheit lange Jahre Trainer und Sportlicher Leiter bei der Viktoria, das derzeitige Amt führte er erst seit Sommer aus. "Die jüngsten Änderungen im Kader haben wir ohne ihn vollzogen. Aktuell schauen wir entspannt in die Zukunft, während der Saison ist es schwer zu reagieren. Zumal ein Nachfolger zu uns passen muss. Lange Jahre hatten wir keinen Sportlichen Leiter", stellt Krichbaum klar.

Für die anstehende Abstiegsrunde verändert sich der Kader des Hessenligisten auf einigen Positionen. Mit Ibrahima Samb, Samir El Fahfouhy (SV Hummetroth), Younes Breir (RW Darmstadt) und Nino Suserski (RW Walldorf) verlassen vier Spieler den Club. Neu bei den Südhessen sind indes Liam Fisch (zuletzt Auslandsaufenthalt), Maxim Bujnov (Dersim Rüsselsheim), Lauris Schneider (VfR Mannheim) und Eray Takmaz (U19 RW Darmstadt). "Ein Teil der Abgänge hatte sich angezeichnet. Wir sind froh, dass wir Ersatz finden konnten. Um Maxims Stärke wissen wir, während Lauris einen guten Eindruck im Training hinterlassen hat. Mit Eray haben wir zudem einen Spieler gewinnen können, der selbst der A-Jugend noch helfen kann", schildert Krichbaum, der glücklich über die Quantität im Kader ist: "Wir haben nun 23 Akteure und die Anzahl brauchten wir in der Qualifikationsrunde. Das Programm war straff, die Ausfälle immer wieder vorhanden. Zumal man nie weiß, was in Sachen Corona passiert."

Ob Trainer Richard Hasa am Hegelsberg bleibt, entscheidet sich zu einem späteren Zeitpunkt. Der 51-Jährige ist seit 2018 Coach bei der Viktoria, die Gespräche laufen demnächst an. "Früher haben wir teils erst zu Ostern eine Entscheidung gefällt. So lange wollen wir aber nicht warten. Optionen haben sich beide Seiten. Vor rund zwei Jahren hätte Richard als Co-Trainer in der Slowakei arbeiten können", erläutert der Abteilungsleiter.

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