Für Julian Ludwig (links) und Rot-Weiss Walldorf steht das Topspiel gegen Hadamar auf dem Spielplan. Foto: Charlie Rolff
+
Für Julian Ludwig (links) und Rot-Weiss Walldorf steht das Topspiel gegen Hadamar auf dem Spielplan.

"Hadamar die kompletteste Mannschaft"

Das Topspiels der Hessenliga-Gruppe B steigt am Sonntag (15 Uhr) in Walldorf. Die Rot-Weißen empfangen als Tabellendritter den Spitzenreiter Hadamar.

Genau die Hälfte des ersten Saisonabschnitts hat Walldorf absolviert, hundertprozentig einverstanden ist Trainer Max Martin mit der Ausbeute von 16 Punkten aus 10 Spielen nicht. "Aber im Hinblick darauf, dass uns wichtige Spieler schon fast die ganze Saison fehlen, muss man irgendwo zufrieden sein", spielt der 39-Jährige auf die Verletzungen von Kapitän Christian Matheisen und dessen Stellvertreter Jonas Herberg an. Ein "Kommunikationsproblem" habe sich aufgrund der Ausfälle der beiden Lautsprecher ergeben.

Dazu funktioniert die Defensive noch nicht so wie gewünscht. Gleich mehrere kuriose Ergebnisse wie die 2:5-Klatsche in Dietkirchen, das 3:4 gegen Friedberg oder der jüngste 4:3-Erfolg gegen Dietkirchen waren die Folge. "Offensiv haben wir keine Probleme, uns Chancen herauszuspielen. Aber hinten machen wir immer wieder einfache Fehler, die zu völlig unnötigen Gegentoren führen. Bestes Beispiel ist das Spiel vom vergangenen Dienstag, das niemals hätte gefährlich werden dürfen", hat Martin die Probleme erkannt.

Diese müssen am Sonntag abgestellt werden, soll gegen Spitzenreiter Hadamar etwas Zählbares in Walldorf bleiben. "Mit Hadamar ist immer zu rechnen", zeigt sich Martin wenig überrascht über die gute Saison des kommenden Gegners. "Hadamar ist vielleicht die kompletteste Mannschaft in der Staffel. Sie können tief stehen und schnell umschalten, aber auch mit Ballbesitz viel anfangen. Es ist schwer, Schwächen auszumachen, aber wir werden uns etwas zurechtlegen", betont der Walldorf-Coach, der das Ziel hat, mit seiner Truppe in der sehr ausgeglichenen Liga die Aufstiegsrunde zu erreichen.

Das könnte Sie auch interessieren